Britisches Stablecoin-Limit könnte die Position als Finanzzentrum gefährden? Brian Armstrong warnt vor regulatorischer Verschärfung, die sich mit den Gewinnsteigerungen ausgleicht

Am 25. Februar wandte sich Brian Armstrong, CEO des größten konformen CEX in den Vereinigten Staaten, öffentlich gegen die vorgeschlagene Stablecoin-Cap-Cap-Politik der Bank of England und erklärte, dass entsprechende Regeln die Wettbewerbsfähigkeit des Vereinigten Königreichs auf dem globalen Markt für digitale Vermögenswerte und Stablecoin schwächen und die Entwicklung des Krypto-Innovationsökosystems behindern könnten. Er sagte auf sozialen Plattformen, dass wenn die derzeitige regulatorische Richtung die Größe und Anwendungsszenarien von Stablecoins einschränkt, dies zur Migration von Kapital- und Blockchain-Unternehmen in freundlichere Rechtsgebiete führen könnte.

Im Rahmen des vorgeschlagenen Rahmens plant die Bank of England, eine Obergrenze von etwa 20.000 Pfund für einzelne Stablecoin-Bestände, eine höhere Obergrenze für Unternehmen festzulegen und zu verlangen, dass 40 % der Reserven in zinsfreien Zentralbankkonten gehalten werden. Dieses Design wurde von einigen Brancheninsidern als direkte Einschränkung des Liquiditäts- und Renditemodells von Stablecoins interpretiert oder betrifft Kernanwendungen wie Stablecoin-Zahlungen, tokenisierte Vermögenswerte und On-Chain-Abwicklung. Mehrere britische Gesetzgeber warnten außerdem, dass übermäßige Beschränkungen die Fintech-Innovation untergraben und die institutionelle Beteiligung verringern könnten.

Gleichzeitig wachsen die Stablecoin-bezogenen Umsätze der CEX schnell. Das Unternehmen erwartet, dass der Geschäftsumsatz von Stablecoin im Jahr 2025 1,35 Milliarden US-Dollar erreichen wird, deutlich mehr als die 911 Millionen US-Dollar im Vorjahr, mit einem besonders herausragenden Beitrag im vierten Quartal. Analysten wiesen darauf hin, dass mit dem Anstieg der Stablecoin-Einnahmenteilung, der Nachfrage nach On-Chain-Abwicklungen und der Akzeptanzrate von US-Dollar Stablecoins Stablecoins allmählich in die Rolle der “grundlegenden Finanzinfrastruktur” und nicht mehr als ein einzelnes Kryptoprodukt werden.

Bloomberg-Branchenforschung geht davon aus, dass, wenn der GENIUS Act einen bundesweiten Stablecoin-Regulierungsrahmen schafft und Renditeanreize für Inhaber gewährt, der Umfang der damit verbundenen Einnahmen sich um ein Vielfaches ansteigen könnte. Banklobbygruppen befürchten jedoch, dass zinstragende Stablecoins traditionelle Einlagen ablenken könnten, weshalb sie im CLARITY Act darauf drängen, die Renditen von Stablecoin zu begrenzen, was auch das Zinsbeteiligungsmodell der Plattform mit Circle beeinflussen könnte.

Es ist erwähnenswert, dass Brian Armstrong bereits zuvor seine Unterstützung für einige Regulierungsentwürfe zurückgezogen hat und argumentiert, dass unangemessene Stablecoin-Regulierungsmaßnahmen schädlicher sein könnten als das Fehlen von Gesetzgebung. Derzeit verhandeln US-Regulierungsbehörden, Vertreter der Bankenbranche und die Kryptobranche weiterhin über Stablecoin-Renditen, Risikomanagement und Marktstruktur. Die politische Ausrichtung wird direkt den regulatorischen Rahmen für Stablecoins, das Wettbewerbsumfeld der US-Dollar Stablecoins und den Entwicklungsweg des globalen Marktes für Krypto-Compliance beeinflussen.

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