Japanische „Sanae Token“ stürzt um 58% ab! Premierministerin Takashi Sanae weist Zusammenhang zurück, regulatorisches Risiko für politische Meme-Coins steigt

Am 4. März wurde berichtet, dass die japanische Politik kürzlich in eine Kontroverse um Krypto-Vermögenswerte verwickelt war. Eine Meme-Münze, benannt nach dem Namen und Bild der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi, brach schnell in den Preis ein und fiel innerhalb weniger Stunden nach öffentlicher Ablehnung der Verbindung um 58 %, woraufhin japanische Regulierungsbehörden in die Untersuchung eingriffen, wodurch Compliance-Probleme bei politikerbezogenen Kryptowährungsprojekten wieder ins Rampenlicht rückten.

Es wird angenommen, dass das Projekt namens “Sanae Token” am 25. Februar im Blockchain-Netzwerk gestartet wurde. Das Projekt wird von NoBorder DAO angetrieben, einer Community im Besitz des Serienunternehmers Yuji Mizoguchi, und wird als Teil des “Japan Return Plan” beschrieben. Die Website des Projekts zeigte den Namen von Sanae Takaaich sowie ein Karikaturbild, was Spekulationen auslöste, dass das Token eine Art politische Unterstützung erhalten könnte.

Zuvor hatte Yuji Mizoguchi in der YouTube-Sendung “REAL VALUE” erklärt, dass sein Team Kommunikationsverbindungen zum Lager von Sanae Takaichi habe, was die Marktspekulationen über politische Unterstützung weiter verstärkte. Am 2. März veröffentlichte Sanae Takaichi jedoch eine klare Klarstellung auf sozialen Plattformen, in der er und sein Team völlig unwissend über das Kryptowährungsprojekt seien und nie einer Institution die Ausgabe relevanter Token autorisiert hätten. Der Beitrag hat in kurzer Zeit über 63 Millionen Aufrufe erhalten.

Nach der Ankündigung reagierte der Markt schnell. Der Preis des Tokens fiel schnell von etwa 0,0137 $ auf 0,0058 $, ein Rückgang von fast 60 %. Am 4. März betrug der Marktwert des Projekts nur etwa 62.000 US-Dollar, und der Liquiditätspool sank auf etwa 25.000 US-Dollar, sodass die Gelder schnell abgehoben wurden.

Gleichzeitig hat die Finanzdienstleistungsbehörde Japans ein Untersuchungsverfahren eingeleitet. Die Aufsichtsbehörde erklärte, dass der Emittent des Projekts möglicherweise keine legitime Geschäftslizenz für Krypto-Vermögenswerte erhalten hat. Laut dem japanischen Zahlungsdienstleistungsgesetz muss jedes Unternehmen, das den Verkauf oder Austausch von Krypto-Vermögenswerten betrifft, bei den Regulierungsbehörden registriert werden, sonst drohen sie bis zu fünf Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe von 5 Millionen Yen.

Ein Unternehmen namens neu gab daraufhin öffentlich zu, an der Entwicklung des Tokens beteiligt gewesen zu sein, und dessen CEO Ken Matsui entschuldigte sich am 3. März, in dem er erklärte, dass sein Team für den Betrieb des Projekts verantwortlich sei und sich für die Auswirkungen des Vorfalls entschuldigte. Yuji Mizoguchi retweetete die Erklärung ebenfalls und bekundete seine Bereitschaft, mit Medien- und Regulierungsuntersuchungen zu kooperieren, und versprach, sich nicht der Verantwortung zu entziehen.

Dennoch besteht weiterhin ein klarer Widerspruch zwischen Yuji Mizoguchis früheren öffentlichen Äußerungen und den Dementis des Teams des Premierministers. Mit dem häufigen Auftauchen von Meme-Münzen, die mit Politikern verbunden sind, ziehen die rechtlichen Grenzen und Investitionsrisiken solcher Projekte zunehmend die Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden auf sich.

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