Kritischer XRP Ledger Fehler bei der Batch-Änderung hätte Nutzergeldbörsen leeren können - U.Today

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Ein schwerwiegender Logikfehler im XRP Ledger (XRPL)-Code wurde in diesem Monat knapp abgewendet, heißt es in einem aktuellen Blogbeitrag.

Sicherheitsforscher entdeckten eine Schwachstelle, die es Angreifern ermöglicht hätte, Benutzer-Wallets zu leeren, ohne deren private Schlüssel zu benötigen.

Der Fehler, der im vorgeschlagenen “Batch”-Änderungsantrag (XLS-56) entdeckt wurde, wurde Anfang dieses Monats vom unabhängigen Forscher Pranamya Keshkamat und einem autonomen KI-Sicherheitswerkzeug namens Apex identifiziert.

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Schwerwiegender XRP Ledger-Fehler im Batch-Änderungsantrag hätte Benutzer-Wallets leeren können

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Der Änderungsantrag befand sich noch in der Abstimmungsphase und war auf dem XRPL-Mainnet noch nicht aktiviert. Daher waren keine Benutzerfonds gefährdet oder verloren.

Der Fehler im Detail erklärt

Der Batch-Änderungsantrag würde es ermöglichen, mehrere “innere” Transaktionen zusammenzufassen.

Diese inneren Transaktionen werden absichtlich unsigniert gelassen, um Rechenleistung zu sparen. Stattdessen wird die Autorisierung an die Signaturliste des äußeren Batches delegiert.

Ein kritischer Schleifenfehler verursachte eine große Schwachstelle im Prozess des Aufrufs der Signierer.

Wenn das System auf einen Signierer für ein Konto stieß, das noch nicht im Ledger existierte, und der Signaturschlüssel mit diesem neuen Konto übereinstimmte, erklärte das System die Validierung sofort für erfolgreich. Es brach dann die Schleife vorzeitig ab, um Validator-Checks zu vermeiden.

Eine bestimmte Sequenz von gebündelten Transaktionen hätte vom Angreifer genutzt werden können, um die oben genannte Schwachstelle auszunutzen.

Wäre der Batch-Änderungsantrag vor dieser Entdeckung auf dem Mainnet aktiviert worden, hätte das XRPL-Ökosystem möglicherweise schweren Schaden erlitten. Ein Angreifer hätte Gelder stehlen, den Ledger-Status ändern und das Ökosystem destabilisieren können.

Anfang dieser Woche veröffentlichten Entwickler die Rippled 3.1.1 Referenzserver-Software. Dieser Notfall-Patch kennzeichnet den Batch-Änderungsantrag ausdrücklich als nicht unterstützt.

Eine umfassende Lösung, die die vorzeitige Schleifenbeendigung entfernt und strengere Autorisierungsschutzmaßnahmen hinzufügt, befindet sich derzeit in einer intensiven Peer-Review.

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