In den USA führt die kontinuierliche Kapitalzufuhr in Kryptowährungs-Spot-ETFs dazu, dass sich Bitcoin in der vergangenen Woche deutlich stabilisiert hat. Der Preis kehrte in die Nähe von 72.800 US-Dollar zurück und erreichte am 13. März im Tagesverlauf kurzzeitig 73.927 US-Dollar, den höchsten Stand seit März. Gleichzeitig setzte Ethereum seine Erholung fort, mit einem Anstieg in der vergangenen Woche, der den von Bitcoin übertraf. Dies spiegelt eine wiedergewonnene Risikobereitschaft des Marktes wider sowie die Unterstützung durch ETF-Kapital gegenüber den Preisen der führenden Kryptowährungen.
Der Zufluss von Kapital in Bitcoin-ETFs ist einer der Hauptfaktoren für die Erholung von BTC. Blockcast berichtete zuvor, dass bis zur Woche des 13. März bei den US-Spot-Bitcoin-ETFs ein Nettozufluss von 760 Millionen US-Dollar verzeichnet wurde, was die dritte aufeinanderfolgende Woche mit einem positiven Kapitalfluss ist. Am 13. März stieg der Bitcoin-Preis kurzfristig auf 73.927 US-Dollar, fiel anschließend auf etwa 71.280 US-Dollar und konsolidierte dort, wobei insgesamt eine Erholung sichtbar ist.
Betrachtet man die Wochenperformance, lag Bitcoin am 9. März bei etwa 67.995 US-Dollar und stieg bis zum Morgen des 13. März auf 72.394,91 US-Dollar, was eine kumulierte Steigerung von etwa 6 % bis 7 % in der vergangenen Woche bedeutet. Bei den Hochpunkten im Tagesverlauf ist die Erholung noch deutlicher sichtbar. Die Marktteilnehmer interpretieren diese Entwicklung allgemein als eine direkte Unterstützung der Preise durch die wiederauflebende ETF-Nachfrage.
Neben den ETF-Mitteln ist auch die makroökonomische Stimmung ein wichtiger Hintergrund für die Erholung. Kürzlich schwankten die internationalen Märkte aufgrund steigender Ölpreise und der Lage im Nahen Osten. Einige Berichte deuten jedoch darauf hin, dass Aussagen amerikanischer Finanzbeamter zu Inflation und Ölpreisrisiken die Befürchtungen vor einer weiteren Verschärfung der geldpolitischen Straffung milderten, was Bitcoin wieder in die Nähe von 72.000 US-Dollar brachte. Zudem wird in Analysen angenommen, dass Kryptowährungen in Zeiten globaler Risikoasset-Belastung relativ widerstandsfähig bleiben und dadurch Kapital zurückfließt.