Bittensor (TAO) befindet sich in einer ganz anderen Stimmung im Vergleich zum Herbst-Run. Der Bittensor-Preis ist wochenlang gefallen, und das Chart sieht jetzt eher nach „Akzeptanz“ als nach „Hype“ aus. Das ist wichtig, weil es beeinflusst, was der TAO-Preis normalerweise als Nächstes tut.
Diese Einschätzung stammt vom Analysten CyrilXBT, der die Bewegung als Wendepunkt interpretiert. In seinen Worten: „Das ist kein ‘Distribution’ mehr. Das ist Akzeptanz bei niedrigeren Preisen.“ Er bezeichnete das Gebiet auch als eine „Demand Zone mit hoher Überzeugung“, die auf einen langen Abwärtstrend, nachlassende Verkäuferdynamik und sinkendes Volumen hinweist.
Was das TAO-Chart tatsächlich zeigt
Im täglichen TAO/USDT-Chart handelt sich der TAO-Preis um die niedrigen 200er, nach einem klaren Bruch vom November-Hoch bei den niedrigen 500er. Die Struktur seit diesem Top ist konsistent: niedrigere Hochs, schwache Erholungen und ein langsames Abwärtsrutschen statt einer klaren V-förmigen Umkehr. Das deutet meist auf anhaltenden Verkaufsdruck hin, anstatt auf eine plötzliche Panik.
Das wichtigste Detail ist das Volumen. Das größte Volumen zeigt sich während des steilen Anstiegs und der Umkehrzone im Oktober–November, also in der emotionalsten Marktphase. Seitdem ist das Volumen zurückgegangen, während der Preis sich nach unten bewegt. Das unterstützt CyrilXBTs Punkt der Erschöpfung: Die Phase des „dringenden Verkaufs“ scheint bereits vorbei zu sein, und was übrig bleibt, ist ein Markt, der einfach bereit ist, bei niedrigeren Niveaus zu handeln.
Quelle: X/@cyrilXBT
Gleichzeitig ist die Bezeichnung „Kapitulierung“ nur teilweise durch dieses spezielle Chart gestützt. Klassische Kapitulierung geht oft mit einem heftigen Ausverkauf und einem großen finalen Volumenschub einher. Hier ist die Botschaft eher von Müdigkeit geprägt als von maximaler Panik. Es ist eher so, dass „die Menge aufgehört hat, gegen den Abwärtstrend zu kämpfen“, was immer noch eine große psychologische Veränderung ist. Wichtige TAO-Preiszonen, die man beobachten sollte Das Chart hebt eine breite Nachfragezone um den aktuellen Bereich hervor, ungefähr im $200–$260 Band, wo sich der Preis jetzt zusammenzieht. Wenn der TAO-Preis in dieser Region weiterhin hält, kann sie zu einer Basis werden. Wenn er sie klar verliert, öffnet sich Raum für eine tiefere Bewegung in Richtung der hohen $100er, vor allem wenn das allgemeine Krypto-Risiko nachlässt. Oberhalb liegt die erste wichtige Zone bei etwa $260–$300, die vorherige Bruchzone. Dort begannen viele gescheiterte Erholungen. Wenn TAO diese Zone zurückerobern und darüber halten kann, wäre das das erste Zeichen dafür, dass sich der Bittensor-Preis von „Rallye-Verkäufen“ zu „Kaufe-Dips“ wandelt. Darüber liegt der nächste stärkere Widerstand bei den niedrigen bis mittleren $300er, wo der Preis zuvor schwankte, bevor die Abwärtsbewegung beschleunigte. Macht CyrilXBTs Einschätzung Sinn? Meistens ja. Der Abwärtstrend ist offensichtlich, und der Volumentrend unterstützt die Idee, dass der erzwungene Verkauf abgeklungen ist. Das Chart zeigt auch, dass TAO nicht mehr wie eine „Top-Distribution“ agiert, bei der Verkäufer in starker Nachfrage abladen. Stattdessen sieht es so aus, als sei der Preis bereits niedriger bewertet worden und versucht nun, sich zu stabilisieren. Der einzige Punkt ist die Terminologie. „Kapitulierung“ kann echt sein, aber die Beweise hier deuten eher auf Akzeptanz und Erschöpfung hin als auf eine dramatische letzte Abflussszene. Dieser Unterschied ist wichtig, weil eine „Akzeptanzbasis“ noch Zeit brauchen kann. Es garantiert keinen sofortigen Bounce. Lesen Sie auch: “Der Zeitplan war falsch”: XRP-Community konfrontiert Realität nach 7 Jahren Warten Was TAO-Inhaber nach der Halbierung 2026 erwarten könnten Nach der Halbierung drehen sich die Erzählungen meist um eine Sache: Weniger neues Angebot, das auf den Markt kommt. Wenn die Emissionen von Bittensor nach der Halbierung deutlich verlangsamt werden, kann das den konstanten Verkaufsdruck verringern, der durch laufende Rewards-Verteilungen entsteht. Das kann den TAO-Preis helfen, sich zu erholen wenn die Nachfrage gleichzeitig zurückkehrt. Aber Angebotsschwankungen allein bewirken selten das Ganze. Der Bittensor-Preis hängt weiterhin davon ab, ob das Netzwerk im AI-Crypto-Zyklus relevant bleibt. Wenn Subnetz-Aktivitäten, echte Nutzung und Ökosystemwachstum stark bleiben, kann eine niedrigere Emissionsrate während risikobereiter Phasen den Aufwärtstrend verstärken. Wenn die Stimmung schwach bleibt oder AI-Erzählungen abkühlen, können die Effekte der Halbierung länger auf sich warten lassen und nur als „Bodenbildung“ wirken, nicht als sofortiger Katalysator. Derzeit sagt das Chart im Grunde: Der Markt zahlt keine Prämien mehr für TAO, und testet, ob diese niedrigere Spanne ohne eine weitere Verkaufswelle halten kann. Lesen Sie auch: Bittensor (TAO) vs. Hedera (HBAR): Welche Altcoin könnte 2026 besser abschneiden?
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