MicroStrategy hat kürzlich zehntausendsechshundertvierundzwanzig Bitcoin gekauft, was von Jacob King angezweifelt wurde. Er behauptete, dass der Markt nicht empfänglich sei, da MicroStrategy den Markt nie bewegt. Er sagte, dass Michael Saylor eher ein wahrnehmender als ein anhäufender Mensch sei. Seiner Meinung nach habe sich dieser Trend über die Jahre gezeigt. Er nutzte das frühere Verhalten des Unternehmens, um seine Argumentation zu untermauern. Er schlug vor, dass dieser neue Schritt eher als Narrative Engineering denn als tatsächliche Wirkung zu sehen sei. Sein Beitrag löste hitzige Diskussionen in den Kryptokreisen aus. Die Frage nach dem Zweck des Kaufs kam vielen Zuschauern in den Sinn. Die übrigen Argumente waren, dass MicroStrategy nach wie vor zu den stärksten langfristigen Bitcoin-Unterstützern gehört. Die Kluft vergrößerte sich, als die Marktteilnehmer Kursbewegungen sahen. Bitcoin stand zu dieser Zeit weiterhin unter starkem Druck. Trotz der prominenten Übernahme fiel der Markt weiter. Dies schürte weiteres Misstrauen gegenüber der Bedeutung des Kaufs.
King verwies auf die Vergangenheit von Saylor in den Dot-com-Tagen. Er wies auf den Vergleich von Saylor mit der SEC im Jahr 2000 wegen falscher Umsatzdarstellung hin. Er berichtete, dass Saylor acht Komma drei Millionen Dollar zahlte, um die Vorwürfe beizulegen. Außerdem argumentierte er, dass die Denkweise der aktuellen Wahrnehmung dem ähnelt, wie es früher war. Er behauptete, dass der Trend aus historischer Perspektive offensichtlich sei. Dies war eines der Argumente, die Kritiker nutzten, um die aktuellen Praktiken von MicroStrategy in Frage zu stellen. Die Anhänger rechtfertigten Saylors Handeln mit seinem Wechsel zu Bitcoin. Sie behaupteten, dass historische Ereignisse die heutigen Erfolge nicht schmälern sollten. Analysten fügten zusätzliche Hintergrundinformationen aus der Vergangenheit hinzu. Laut ihnen habe Saylor sein Unternehmen nach dem Niedergang wieder aufgebaut. Sie stellten auch fest, dass MicroStrategy ein bedeutender Bitcoin-Unternehmensaktionär wurde. Eine solche Gegenüberstellung machte die von King beschriebene Lage noch kontroverser. Seine Bemerkungen entfachten erneut frühere Debatten über die Glaubwürdigkeit von Saylor.
Analysten erklärten, warum der Markt durch den Kauf nicht beeinflusst wurde. Sie wiesen darauf hin, dass MicroStrategy Bitcoin OTC gekauft hat. Sie sagten, dass OTC-Transaktionen keinen Börsenschlupf verursachen und fügten hinzu, dass die bärische Marktstimmung vorherrschte. Bitcoin war seit dem fünfundzwanzigsten November um über vierzig Prozent gefallen. Die Liquidität war im Quartal weltweit angespannt. Die Zentralbanken hielten an restriktiven Maßnahmen fest. Investoren reduzierten ihr Engagement in spekulativen Anlagen. Dieser makroökonomische Druck neutralisierte jeden möglichen bullischen Effekt. Auch die Reflexivitätstheorie wurde von den Analysten erwähnt. Sie beschrieben, wie die Wahrnehmung Marktzyklen beeinflussen kann. Sie beobachteten, dass MicroStrategy dazu neigt, Nachrichten durch große Ankündigungen zu überhöhen. Ihr Argument war, dass der Markt nur dann reagiert, wenn die Zyklen bullisch sind. Dieses Mal sorgte das Umfeld für keinen Aufwärtstrend. Das Ausbleiben einer Bewegung untermauerte für einige Beobachter die von King angeführte Argumentation. Andere sahen den Erwerb als strategische Maßnahme auf lange Sicht.
Auch die finanzielle Lage von MicroStrategy wurde thematisiert. Analysten stellten fest, dass der Wert der Bitcoin-Bestände des Unternehmens nun auf mehr als sechzig Milliarden Dollar ansteigt. Sie beobachteten, dass der Marktwert des Unternehmens bei etwa vierundfünfzig Milliarden Dollar liegt. Sie wiesen auf das Ungleichgewicht als Risikofaktor hin. Kürzlich erwähnte CEO Phong Le, dass MicroStrategy die Möglichkeit hätte, Bitcoin zu verkaufen. King nutzte diese Tatsache, um zu argumentieren, dass die Strategie unter Druck steht. Kommentatoren stellten die Frage, ob MicroStrategy seine langfristige Position halten kann. Die Marktbeobachter bereiteten sich auf eine aggressivere Debatte über die unternehmensbezogenen Bitcoin-Strategien vor. Diese Diskussionen wurden von King zum passenden Zeitpunkt verstärkt.
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