BTC Boom oder Bust? Derive Insights prognostiziert einen Höchststand von 200.000 $, warnt jedoch vor einem Crash auf 90.000 $.

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Bitcoin könnte bis zum Jahresende auf 140.000 $ steigen und mit anhaltenden institutionellen Zuflüssen 250.000 $ erreichen, so Derive Insights.

Schlüsselfaktoren, die die Bitcoin Rallye vorantreiben

Der Bullenlauf ist “gut und wahrhaftig im Gange”, wobei Bitcoin ( BTC) möglicherweise bis Ende des Jahres auf 140.000 $ steigen könnte und ein “konservativer” Zyklus-Höchststand von 200.000 $ erwartet wird, laut dem neuesten Bericht über Bullenlauf-Prognosen von Derive Insights. Der Bericht, der auch prognostiziert, dass der wichtigste Krypto-Asset 250.000 $ erreichen könnte, wenn institutionelle Zuflüsse anhalten, identifiziert drei Kernfaktoren, die das schaffen, was es als “die stärksten Rückenwinde, die die Branche seit Jahren gesehen hat”, bezeichnet.

Laut dem Bericht wird die erwartete Zinssenkung durch die US-Notenbank voraussichtlich zu niedrigeren Zinsen führen, was die Kosten für Kredite effektiv senkt. Am 15. September zeigte die Daten auf dem Vorhersagemarkt Polymarket eine 90%ige Wahrscheinlichkeit, dass das Federal Open Market Committee (FOMC) die Zinssätze bei seiner Sitzung am 17. September um 25 Basispunkte senken würde. Theoretisch würde eine Zinssenkung das Halten von US-Schulden weniger attraktiv machen und die Anleger somit in risikoreichere Anlagen, einschließlich Krypto, künstlicher Intelligenz und Technologiewerte, drängen.

Der Derive Insights-Bericht sieht auch die beträchtlichen Krypto-Investitionen der Trump-Familie und Mitglieder der Trump-Administration als einen beitragenden Faktor. Im Gegensatz zur Biden-Administration, die eine anti-Krypto-Haltung eingenommen hat, postet eine von Trump geführte US-Regierung “aktiv bull”, was gut für die Branche ist. Schließlich listet der Bericht die digitalen Vermögensschätze (DAT) als den dritten Faktor auf, der den Bullenlauf unterstützt.

Risiken und potenzielle Rückschläge

Trotz der optimistischen Aussichten hebt der Bericht mehrere bevorstehende Risiken hervor, die die Landschaft der Krypto-Schatzverwaltung destabilisieren könnten. An erster Stelle steht die wachsende Zahl von Unternehmen, die Michael Saylors aggressive Strategie nachahmen, Optionen an Kreditgeber auszugeben. Diese Übersättigung könnte viele Firmen dazu bringen, unter einem Markt-zu-Nettovermögenswert (mNAV)-Verhältnis von 1 zu handeln – ein kritischer Schwellenwert, der das Misstrauen und die Unterbewertung der Investoren signalisiert.

In solchen Szenarien können Unternehmen gezwungen sein, ihre digitalen Vermögenswerte zu liquidieren, um eigene Aktien zurückzukaufen, was einen “negativen Feedbackloop” auslöst. Dieser Zyklus untergräbt nicht nur ihre Bilanzen, sondern übt auch Druck auf den breiteren Markt aus, was potenziell die Preise für andere Digital Asset Treasuries (DATs) nach unten ziehen und die systemische Volatilität verstärken kann.

Der Derive Insight-Bericht hebt auch die Konzentration der jüngsten Marktkraft unter einer Handvoll von Technologieunternehmen hervor – darunter Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft, Meta, Nvidia und Tesla – was „Bedenken hinsichtlich einer Blase“ aufgeworfen hat. Eine Korrektur in diesem Sektor „würde in den Kryptomarkt übergreifen.“

Diese Risiken werden durch die wiedererstarkte Stärke des Dollars verstärkt, die “die globale Liquidität verknappen und die Bewertungen von Aktien belasten.” Der Bericht warnt, dass BTC unter einer Kombination dieser Szenarien erneut die 90.000 $ testen könnte.

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