Gate News Nachrichten, am 11. März hat die südkoreanische Financial Intelligence Unit (FIU) ein Sanktionsverfahren gegen eine bestimmte Kryptowährungsbörse eingeleitet, weil diese es den Nutzern erlaubt hatte, Überweisungen an nicht registrierte ausländische Handelsplattformen vorzunehmen und die Kundenidentitätsprüfung (KYC) nicht umgesetzt hatte. Die Sanktionen könnten eine bis zu sechsmonatige Aussetzung des Kundenservices umfassen, während Ein- und Auszahlungen der bestehenden Nutzer unberührt bleiben. Diese Maßnahme ist für die Börse ein weiterer Rückschlag, da sie zuvor durch einen Bedienfehler Bitcoin im Wert von 40 Milliarden US-Dollar versehentlich versendet hatte und derzeit auch von einer Werbeaufsichtsbehörde untersucht wird. Ebenfalls Gegenstand der FIU-Untersuchung sind eine andere Börse und eine weitere Handelsplattform. Ein Wettbewerber wurde im vergangenen Jahr ebenfalls wegen ähnlicher Verstöße für drei Monate vom neuen Kundenverkehr ausgeschlossen und legt derzeit rechtliche Schritte gegen die Entscheidung ein. Das Gericht wird voraussichtlich im April eine Entscheidung treffen.