Gate News-Nachricht: Am 9. April haben die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und das Justizministerium am Dienstagabend gemeinsam einen Antrag beim Bundesgericht eingereicht, um die Durchsetzung gegen den Betreiber von Vorhersagemärkten, Kalshi, durch den Bundesstaat Arizona auf Grundlage der staatlichen Glücksspielgesetze zu stoppen. Die beiden Behörden argumentieren, dass Verträge von Kalshi, die an reale Ereignisse wie Sportwettkämpfe und Wahlen gekoppelt sind, ihrem Wesen nach Finanzderivate (Swap-Verträge) seien und daher durch den „Commodity Exchange Act“ und das föderale Regulierungssystem zu beaufsichtigen seien – nicht durch landesweite Glücksspielvorschriften. Arizona habe Kalshi zuvor bereits strafrechtliche Vorwürfe gemacht; der Verhandlungstermin ist auf den 13. April festgelegt. Derzeit herrscht Uneinigkeit unter den Gerichten, wobei das Bundesberufungsgericht in New Jersey die Position der Bundesaufsicht tendenziell unterstützt, während andere Gerichte gegenüber den Behauptungen des Staates offen sind.