Bitcoin könnte die globale Finanzwelt anführen, sagt Cathie Wood von Ark Invest.

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  • Cathie Wood nennt Bitcoin eine internet-native Währung, die reibungslose und machine-to-machine-Zahlungen ermöglicht.

  • Ein festes Angebot und geopolitische Nachfrage positionieren Bitcoin als globales Währungssystem und als Wertaufbewahrungsmittel.

  • Eine geringe Korrelation mit traditionellen Vermögenswerten steigert Bitcoins Attraktivität für Diversifizierung und institutionelle Portfolios.

Cathie Wood sagte, Bitcoin könne zum wichtigsten Finanz-Asset werden, und skizzierte dabei ihre Sicht im Rahmen einer jüngsten Diskussion. Die ARK Invest-CEO verwies auf drei zentrale Treiber, die diese Entwicklung prägen. Dazu gehören seiner Ansicht nach seine Rolle als internet-native Währung, als globales Währungssystem sowie als Asset mit niedriger Korrelation.

Drei Säulen hinter Bitcoins Rolle

Cathie Wood beschrieb Bitcoin als eine technologiegetriebene Währung, die für das Internet gebaut ist. Sie stellte fest, dass dies Reibung bei Transaktionen reduziert, insbesondere wenn sich automatisierte Systeme weiterentwickeln. Diese Eigenschaft könnte Machine-to-Machine-Zahlungen unterstützen, sobald sich digitale Systeme ausweiten.

Gleichzeitig identifizierte sie Bitcoin als globales Währungssystem. Ihrer Aussage nach habe das Asset auf geopolitische Ereignisse reagiert, darunter Spannungen im Nahen Osten. Sie fügte hinzu, dass Bitcoin sich nach einem starken Marktereignis letzten Oktober stabilisierte, das erzwungene Liquidationen auslöste.

Diese Entwicklungen hängen mit den Angebotsmechaniken zusammen. Bitcoins Emission bleibt fest, wobei bereits etwa 20 Millionen Coins von 21 Millionen abgebaut wurden. Im Gegensatz dazu kann das Goldangebot wachsen, da höhere Preise mehr Abbauaktivität anreizen.

Angebotsgrenzen und Nachfragedynamik

Wood betonte Bitcoins festes Angebot als prägendes Merkmal. Sie stellte fest, dass seine Wachstumsrate bereits unter der von Gold gefallen ist. Dieser Unterschied, so erklärte sie, könnte langfristige Nachfragemuster beeinflussen.

Zudem verwies sie auf die zunehmende geopolitische Unsicherheit als Faktor, der die Übernahme unterstützt. Bitcoin habe in Stressphasen zunehmend als Wertaufbewahrungsmittel gehandelt. Dieser Trend deckt sich mit dem Wandel im Anlegerverhalten.

Sie sprach auch einen laufenden Generationen-Transfer von Vermögen an. Laut ihr könnte sich diese Verschiebung im Zeitverlauf auf die Präferenzen bei Vermögenswerten auswirken. Bitcoin, so sagte sie, könnte von diesem Übergang profitieren.

Geringe Korrelation zieht institutionellen Fokus an

Schließlich hob Wood Bitcoins Position als eigene Anlageklasse hervor. Sie verwies auf eine Studie, nach der seine Korrelation mit Gold nahe bei 0.14 liegt. Dieses Niveau zeigt, dass es nur begrenzte Überschneidungen mit traditionellen Vermögenswerten gibt.

Geringe Korrelation spielt für institutionelle Anleger eine Schlüsselrolle. Sie ermöglicht eine Portfoliodiversifizierung und kann die risikoadjustierten Renditen verbessern. Infolgedessen erkunden Asset-Allocators weiterhin Bitcoins Rolle innerhalb breiterer Anlagestrategien.

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