Die USA planen, politischen Entscheidungsträgern die Teilnahme am Handel mit Vorhersagemärkten zu verbieten, da das Risiko von Insiderhandel eine Verschärfung der Regulierung ausgelöst hat.

Gate News Nachrichten, US-Kongressabgeordnete treiben ein entscheidendes Gesetz gegen Vorhersagemärkte voran, das die Teilnahme von Präsidenten, Kongressmitgliedern und hochrangigen Regierungsbeamten an solchen Transaktionen vollständig verbieten soll. Das Gesetz, gemeinsam von Adrian Smith und Nikki Budzinski eingebracht, trägt den Namen „PREDICT-Gesetz“ und zielt darauf ab, Insiderhandel bei politischen und politischen Ereignissen zu bekämpfen.

Budzinski erklärte, dass kürzlich einige Händler durch Wetten auf sensible Ereignisse wie den Iran-Konflikt oder den Regierungsausstand hohe Gewinne erzielt haben, was die Besorgnis über Informationsasymmetrien auf den Märkten verstärkt hat. Das neue Gesetz wird die Teilnahme von Präsidenten, Vizepräsidenten, Kongressmitgliedern und politischen Ernannten an Vorhersagemärkten einschränken, wobei auch Ehepartner und Angehörige abgedeckt sind.

Laut Vorschlag könnten Verstöße mit Bußgeldern in Höhe von 10 % des Vertragswertes belegt werden, und alle Gewinne müssten an das US-Finanzministerium abgeführt werden. Gesetzgeber betonten, dass diese Maßnahme dazu dient, Schlupflöcher im System zu schließen und zu verhindern, dass Personen mit Insiderwissen aus politischen Informationen profitieren.

Gleichzeitig verschärft die US-Regulierung die Überwachung von Vorhersagemärkten. Im Zusammenhang mit der Legalität von Verträgen zu politischen, sportlichen und kriegsbezogenen Themen laufen Untersuchungen auf Bundes- und Bundesstaatsebene. Über 10 Bundesstaaten haben bereits Klagen gegen entsprechende Plattformen eingereicht oder planen dies, wobei der Fokus auf der Frage liegt, ob diese Produkte eine Form von verstecktem Glücksspiel darstellen.

Darüber hinaus haben John Curtis und Adam Schiff einen weiteren Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Verbreitung von Vorhersageverträgen, ähnlich wie Sportwetten, unter regulatorischer Aufsicht verbieten soll. Kritiker bemängeln, dass die Aufsichtsbehörden der Branche gegenüber zu nachgiebig sind. Aufgrund politischen Drucks haben Plattformen wie Kalshi und Polymarket begonnen, ihre Regeln zu verschärfen und den Zugang für bestimmte Nutzergruppen einzuschränken.

Analysten sind der Ansicht, dass die USA versuchen, eine Balance zwischen innovativen Finanzinstrumenten und Marktfairness zu finden. In Zukunft könnten Vorhersagemärkte einer strengeren Regulierung unterliegen, was tiefgreifende Auswirkungen auf Kapitalflüsse und Marktaktivitäten haben könnte.

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