BlockBeats Nachrichten, 25. März: Laut Cointelegraph kam es heute früh nach fast 10 Jahren zu einer on-chain-Übertragung von 500 BTC, die mit irischen Drogenhändlern in Verbindung stehen. Anschließend kündigte die Irish Criminal Assets Bureau (CAB) an, dass sie mit technischer Unterstützung des European Cybercrime Centre der Europol erfolgreich ein zuvor als dauerhaft verloren geglaubtes Bitcoin-Wallet geknackt und 500 BTC im Wert von über 35 Millionen US-Dollar beschlagnahmt hat.
Verurteilter Drogenhändler Clifton Collins kaufte zwischen 2011 und 2012 etwa 6000 BTC mit Drogengeldern, die auf 12 Wallets verteilt waren. Er druckte die Private Keys auf ein A4-Blatt und versteckte es in einem Aluminiumdeckel eines Angelkoffers in seiner Mietwohnung. Nach seiner Verhaftung und Inhaftierung im Jahr 2017 warf sein Vermieter das Blatt bei der Räumung weg, wodurch die Private Keys verloren gingen. Collins besitzt 14 Adressen mit einem Bestand von etwa 5500 BTC, derzeit im Wert von über 391 Millionen US-Dollar. Die restlichen Wallets sind noch immer unentschlüsselt.
In den meisten Fällen bedeutet der Verlust des Private Keys bei Bitcoin, dass das Wallet nicht wiederhergestellt oder geknackt werden kann. Aufgrund der Eigenschaften der Public-Key-Kryptographie sind die Gelder dauerhaft unzugänglich. Medien haben bereits die Irish Criminal Assets Bureau und die irische Polizei kontaktiert, um eine Stellungnahme zu erhalten.