FTX zahlt 2022er Vermögenspreise, Argumente von SBFs Eltern zur Verteidigung des Sohnes von Gläubigern abgelehnt

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SBF父母駁斥FTX客戶虧損

FTX Gründer Sam Bankman-Fried (SBF) Eltern Barbara Fried und Joseph Bankman gaben am Wochenende ein CNN-Interview, in dem sie die Kernannahmen für seine Verurteilung in Frage stellten und behaupteten, dass die Kundengelder von FTX nie tatsächlich verloren gegangen seien. Der Vertreter der FTX-Gläubiger, Sunil Kavuri, widersprach sofort und erklärte, alle Entschädigungen basierten auf den Kryptowährungskursen zum Zeitpunkt der Insolvenz im Jahr 2022.

Kernargumente von SBFs Eltern: „Das Geld ist immer noch da“

Joseph Bankman sagte im Interview: „Das Geld war immer ausreichend“, und behauptete, FTX und Alameda Research seien „hochprofitabel und verfügen über zusätzliche Vermögenswerte in Milliardenhöhe“. Barbara Fried ergänzte: „Jeder wurde vollständig entschädigt, die Zinsen lagen zwischen 18 % und 43 %“.

Die von ihnen angeführten Daten sind nicht unbegründet. Nach der vierten Entschädigungsrunde belief sich die Gesamtrückgewinnung von FTX auf etwa 10 Milliarden US-Dollar, mit einer Rückzahlungsquote von 100 % bei mehreren US-Kundenkategorien, in einer Kategorie sogar 120 %. Hinter diesen Zahlen verbirgt sich jedoch eine bewusst ignorierte entscheidende Annahme – die Berechnungsgrundlage für die Kurse.

Widerspruch der Gläubiger: Vollständige Entschädigung nur bei Kursen von 2022

Drei zentrale Streitpunkte bei der Aussage „Vollständige Entschädigung“

Kurs einfrieren bei 2022: Alle Verteilungen werden in US-Dollar berechnet, basieren auf den Vermögenswerten zum Zeitpunkt der Insolvenzanmeldung im November 2022. Damals lag der Bitcoin-Preis bei etwa 16.800 USD; seitdem stieg Bitcoin im Herbst 2025 auf über 126.000 USD, aktuell liegt er bei etwa 69.000 USD.

Gläubiger erhalten USD statt Vermögenswerte: Ein FTX-Kunde, der eine Bitcoin besitzt, erhält den Wert in USD zum Zeitpunkt der Forderung im Jahr 2022 plus Zinsen, nicht den Bitcoin selbst oder dessen aktuellen Marktwert. Das endgültige Rückfluss beträgt etwa 119 % der Forderung, die ursprüngliche Forderung entspricht jedoch nur einem kleinen Teil des aktuellen Marktwerts.

Regulatorische Widersprüche bei Alameda-Kreditargumenten: Joseph Bankman sagte, dass Alameda sich „regulär“ bei FTX geliehen habe. Wenn diese Logik akzeptiert würde, würde das die Legitimierung der Vermischung von Kundengeldern und Eigenhandelsvermögen bedeuten, was in Hongkong, der EU und den USA derzeit ausdrücklich verboten ist.

Politische Begnadigungsdiskussion: Trump hat abgelehnt, Polymarket schätzt Wahrscheinlichkeit nur bei 12 %

Barbara Fried sagte weiter, dass die Anklage „im Wesentlichen politisch motiviert“ sei, und behauptete, die Biden-Regierung wolle „die Kryptowährungen zerstören“. Sie fügte hinzu, dass SBF bei Freilassung „einen großen Beitrag zur Wirtschaft leisten würde“. Diese Äußerungen werden weithin als Aufruf zur Begnadigung durch Trump interpretiert.

Derzeit ist eine Begnadigung jedoch äußerst unwahrscheinlich. Trump sagte im Januar in einem Interview mit der „New York Times“, dass er eine Begnadigung von SBF nicht in Betracht ziehe – obwohl er bereits Ross Ulbricht, Gründer des Silk Road-Marktplatzes, und den ehemaligen Binance-CEO Zhao Changpeng (CZ) begnadigt hat. Laut Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit einer Begnadigung momentan bei nur 12 %. SBFs Berufung läuft noch, sein Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens wurde von der Staatsanwaltschaft abgelehnt, die Vorwürfe politischer Voreingenommenheit wurden zurückgewiesen. SBF ist derzeit zu 25 Jahren Haft verurteilt.

Häufig gestellte Fragen

Auf welcher Grundlage behaupten SBFs Eltern, „Kunden seien vollständig entschädigt“?

Joseph Bankman und Barbara Fried verweisen auf die Entschädigungsdaten des FTX-Trusts und weisen darauf hin, dass die Rückzahlungsquote bei einigen US-Kundenkategorien 100 % bis 120 % erreiche. Sie behaupten, Alameda-Kredite seien normale Geschäftstätigkeiten. Allerdings basiert die Entschädigungsberechnung auf den Kryptowährungskursen zum Zeitpunkt der Insolvenz im Jahr 2022, was bei den Gläubigern heftige Kontroversen auslöst.

Warum stimmen FTX-Gläubiger der „Vollständigen Entschädigung“ nicht zu?

Alle Zahlungen werden auf Basis der USD-Kurse vom November 2022 berechnet. Bei Bitcoin lag der Kurs damals bei etwa 16.800 USD, aktuell bei etwa 69.000 USD. Gläubiger, die Bitcoin hielten, erhalten nur den USD-Wert ihrer Forderung zum Zeitpunkt 2022, nicht den ursprünglichen Vermögenswert oder dessen aktuellen Wert. Der tatsächliche Verlust liegt im Wertzuwachs des Vermögenswerts, nicht im nominalen Buchwert.

Wie hoch ist die Chance, dass Trump SBF begnadigt?

Derzeit ist die Wahrscheinlichkeit äußerst gering. Trump sagte im Januar 2026 klar, dass er eine Begnadigung von SBF nicht in Betracht ziehe. Laut Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit momentan bei nur etwa 12 %. Obwohl Trump Ulbricht und CZ bereits begnadigt hat, ist SBFs Fall derzeit nicht Teil seiner Begnadigungspläne.

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