Lassen Sie das Konto des Verstorbenen weiterhin Beiträge verfassen! Meta's Patent für „KI-Klon“ löst eine große ethische Debatte aus

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Autor: Ariel, Krypto-Stadt

Meta’s neue KI-Patentanmeldung, die es dir ermöglicht, nach deinem Tod weiterhin Beiträge zu posten
Würdest du zustimmen, wenn dein Instagram-, Facebook- und Threads-Konto nach deinem Tod weiterhin Beiträge veröffentlicht? Laut „Business Insider“ hat Meta kürzlich ein neues Patent erhalten, das die Nutzung von KI erforscht, um einen Roboter zu trainieren, der dein Konto nach deinem Tod aktiv hält. Dies wirft die Frage auf, ob soziale Medienkonten eine Unsterblichkeit anstreben sollten.

Wie funktioniert Meta’s KI-Doppelgänger?
In den Patentdokumenten erklärt Meta ausführlich, warum Menschen diese Technologie benötigen könnten.
Wenn Nutzer vorübergehend die sozialen Medien verlassen oder verstorben sind und keine Beiträge mehr verfassen, leidet das Nutzererlebnis der Follower. Kurz gesagt, Follower vermissen diese Nutzer. Wenn ein Nutzer bereits verstorben ist und nie wieder auf die Plattform zurückkehrt, hat das langfristig und schwerwiegend Auswirkungen auf andere Nutzer.
Um diese emotionale Lücke zu füllen, möchte Meta einen digitalen Klon deines Kontos erstellen. Durch das Training des Modells auf den historischen Aktivitäten des Nutzers, einschließlich vergangener Kommentare, Likes und geposteter Inhalte, soll das Verhalten des Nutzers verstanden und nachgeahmt werden. Dieser digitale Klon kann auch durch Likes, Kommentare oder private Nachrichten auf Inhalte anderer reagieren.
Meta ist der Ansicht, dass dieses Tool auch für Influencer oder Kreative, die vorübergehend eine Pause einlegen, äußerst praktisch sein kann. Das Patent erwähnt außerdem Technologien, die es großen Sprachmodellen (LLMs) ermöglichen, Video- oder Sprachnachrichten mit Nutzern zu simulieren.

Bildquelle: Heute.at, Reuters, DADO RUVIC | Meta-Unternehmen, soziale Plattform Threads

Wie verwaltet man digitales Erbe? Meta und Microsoft haben bereits vorgesorgt
Tatsächlich beschäftigt sich Meta seit Jahren mit der Verwaltung digitalen Erbes. Vor etwa zehn Jahren führte Facebook ein Tool ein, mit dem Nutzer einen Bevollmächtigten für ein Gedenkkonto bestimmen konnten, der das Konto nach dem Tod verwaltet.
Im Jahr 2023 sprach Meta-CEO Mark Zuckerberg in einem Interview mit dem bekannten Podcast-Moderator Lex Fridman über die Idee, virtuelle Avatare für Verstorbene zu erstellen. Er meinte, das könnte Menschen, die ihre Angehörigen verloren haben und trauern, möglicherweise echte Hilfe bieten.
Nicht nur Meta arbeitet an solchen Technologien. Microsoft hat bereits 2021 ein Patent für einen KI-Chatbot erhalten, der ebenfalls das Verhalten Verstorbener, fiktionaler Figuren oder Prominenter simulieren kann.

Nutzer vergleichen es mit „Black Mirror“, Meta reagiert ungewiss
Nach der Veröffentlichung des Meta-Patents auf Reddit gab es überwiegend kritische Stimmen, vor allem im Hinblick auf Betrugsprävention und Ethik.
Ein Nutzer sagte, diese Technologie sei beängstigend: Wenn der KI-Roboter eines verstorbenen Angehörigen versucht, wieder Kontakt aufzunehmen, könne das psychisch zerstörerisch sein. Viele vergleichen das mit der Folge „Be Right Back“ aus der Serie „Black Mirror“, in der KI verwendet wird, um verstorbene Familienmitglieder zu reproduzieren, und sind erstaunt, dass die Realität die Science-Fiction überholt hat.

Bildquelle: „Black Mirror“ | „Be Right Back“

Ein weiterer Nutzer befürchtet, Meta könnte das digitale Erbe kommerzialisieren, indem es die Interaktionen und Werbeeinnahmen durch die digitalen Abbilder der Verstorbenen steigert. Es besteht die Sorge, dass in Zukunft Testamente für den digitalen Nachlass notwendig werden, um zu verhindern, dass die digitalen Doppelgänger der Verstorbenen für Werbung oder gegen deren Willen genutzt werden.

Meta erklärte dazu, dass das Unternehmen das Patent nur zur Offenlegung des Konzepts beantragt hat. Die Anmeldung bedeutet nicht, dass das Unternehmen die Technologie unbedingt entwickeln oder umsetzen wird.

Ruhe in Frieden! Wissenschaftler fordern, den Verlust zu akzeptieren
Die Verbindung von KI-Technologie und Trauer hat eine Debatte ausgelöst: Ist die Nutzung von KI, um den Schmerz zu lindern, ein Trost oder nur eine Flucht vor der Realität?

Der Soziologe Joseph Davis von der University of Virginia befürchtet, dass das sogenannte KI-Doppelgänger die Art und Weise beeinflussen könnte, wie Menschen Trauer erleben, da das Akzeptieren des echten Verlusts eine wichtige Aufgabe ist.

Davis fordert, dass die Gesellschaft den Verstorbenen ihren Frieden lassen sollte. Die Idee, Verstorbene mit KI wiederzubeleben, ist nur eine oberflächliche Nachbildung und führt letztlich zu psychologischer Verwirrung und Belastung.

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