Indien und die USA intensivieren Gespräche, um ein Handelsabkommen abzuschließen und die 50%-Zölle zu reduzieren

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Wichtige Handelgespräche haben in Neu-Delhi zwischen den Vereinigten Staaten und Indien begonnen, da beide Regierungen versuchen, eine lang verzögerte Vereinbarung abzuschließen und die 50%-Importzölle zu erleichtern, die indische Exporte noch immer betreffen. Mit nur wenigen Wochen im Jahr wächst der Druck, einen Durchbruch zu erzielen. Persönliche Verhandlungen begannen am Mittwoch, wobei US-Handelsbeauftragter Rick Switzer Indiens stellvertretenden Außenminister Vikram Misri und Handelssekretär Rajesh Agrawal traf. Ziel der Gespräche ist es, die erste Phase eines umfassenderen Handelsabkommens abzuschließen, das seit März stillschweigend verhandelt wird. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die während Donald Trumps Präsidentschaft verhängten 50%-Vergeltungszölle auf indische Waren. Die Zölle sind teilweise mit Indiens anhaltenden Importen von rabattiertem russischem Öl verbunden, was Washington sowohl aus Handels- als auch aus geopolitischer Sicht als problematisch ansieht. Trump, der kürzlich angedeutet hatte, die Zölle senken zu wollen, warnte vor wenigen Tagen erneut, dass Indien mit weiteren Sanktionen rechnen müsse, falls der laufende Streit über angeblich unter Dumpingbedingungen auf den US-Markt geworfenen indischen Reis eskaliert.

Handelskonflikt trifft Energiepolitik Indien importiert weiterhin große Mengen russischen Öls, trotz zunehmenden Drucks aus dem Westen. Vier der sieben größten indischen Raffinerien – darunter Indian Oil Corp., Bharat Petroleum, Hindustan Petroleum und Nayara Energy – machen inzwischen über 60% der indischen Ölimporte in diesem Jahr aus. Russisches Öl wird in Indien bei etwa $40–$45 pro Barrel gehandelt, deutlich unter den globalen Benchmarks. Dennoch hat Reliance Industries, Indiens größter privater Raffineriebetreiber, sich von russischem Rohöl zurückgezogen, trotz eines Rahmenvertrags mit Rosneft über 500.000 Barrel pro Tag. Der Schritt des Unternehmens spiegelt wachsende Bedenken hinsichtlich Sanktionen wider. Indiens Importe von russischem Öl werden voraussichtlich von über 2 Millionen Barrel pro Tag im Juni auf etwa 1,3 Millionen im Dezember sinken, und im Januar noch weiter, da neue Beschränkungen in Kraft treten. Ob diese Reduktion Trump zufriedenstellen wird, der Indien beschuldigt hat, den Krieg von Wladimir Putin indirekt zu finanzieren, ist unklar.

Eine letzte Chance vor Jahresende? Indische Diplomaten sind vorsichtig optimistisch, dass eine erste Vereinbarung, die sich auf Zölle konzentriert, noch vor Ende Dezember abgeschlossen werden könnte. Beide Seiten hatten angestrebt, die erste Phase des Abkommens bis zum Herbst abzuschließen, doch die Frist verstrich ohne Durchbruch. Laut dem indischen Außenministerium umfassen die aktuellen Gespräche auch breitere Themen wie Technologiezusammenarbeit und den Aufbau widerstandsfähiger Lieferketten. Beide Länder streben eine tiefere wirtschaftliche Angleichung mit strategischer Bedeutung in ganz Asien an. „Eine starke US-Indien-Wirtschafts- und Technologiefreundschaft ist entscheidend für zukünftige Stabilität und Wachstum“, sagte der Ministeriumssprecher Randhir Jaiswal. Doch mit der Zeit, die knapp wird, bleibt abzuwarten, ob das lang erwartete Abkommen zustande kommt – oder ob es als eine weitere verpasste Gelegenheit in einem jahrelangen Verhandlungsprozess endet.

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