Am 10. Juni schrieb Daniel Kim, Leiter der Südkorea-Forschung bei der Macquarie Group, in einem Bericht am Dienstag, dass der südkoreanische Aktienmarkt sich voraussichtlich erholen und in einen Bullenmarkt eintreten wird. Kim sagte, die derzeitige politische Situation in Südkorea sei ähnlich wie in den Jahren 2000 und 2007, als die Präsidenten Südkoreas von der Demokratischen Partei waren. Die Agentur geht davon aus, dass die Regierung des neuen Präsidenten der Demokratischen Partei, Lee Jae-myung, wahrscheinlich eine expansive Fiskalpolitik umsetzen und den Aktienmarkt stützen wird. Er fügte hinzu, dass die Demokratische Partei Koreas (DPK) ein starker Befürworter des Minderheitsaktionärswerts und der Reform des Wirtschaftsrechts sei, was sich positiv auf den Aktienmarkt auswirken sollte. Der südkoreanische KOSPI schloss heute mit einem Plus von 0,56% bei 2.871,85 Punkten, dem höchsten Stand seit dem 11. Juli 2024. Seit Jahresbeginn ist der Index um fast 20% gestiegen.