Vergleichsleitfaden für verschiedene Arten von Kleininvestitionen, beginnend bei 1.000 Won

Im unsicheren wirtschaftlichen Umfeld denken viele Menschen über finanzielle Stabilität nach. Besonders angesichts der rapide steigenden Preise und der vergleichsweise geringen Lohnerhöhungen suchen sie nach neuen Wegen, Vermögen aufzubauen. Dabei rücken die vielfältigen Kleininvestitionsarten in den Fokus. Geringe Einstiegshürden machen diese für Anfänger mit begrenztem Kapital ebenso attraktiv wie für erfahrene Anleger, die ihr Portfolio diversifizieren möchten.

Definition und Merkmale von Kleininvestitionen

Kleininvestitionen bedeuten, mit kleinen Beträgen in verschiedene Finanzprodukte zu investieren. Im Gegensatz zu traditionellen Anlagestrategien erfordern sie kein hohes Anfangskapital, sodass auch wirtschaftlich eingeschränkte Anleger am Markt teilnehmen können.

Bei herkömmlichen Aktienkäufen musste man den vollen Preis pro Aktie aufbringen. Bei Kleininvestitionen kann man dagegen nur den gewünschten Anteil kaufen, was das Risiko besser steuert. Im Vergleich zu Immobilien, die hohe Anfangsinvestitionen erfordern, sind Kleininvestitionen deutlich zugänglicher und besonders bei jungen Menschen beliebt, die schnell Vermögen aufbauen möchten.

Mechanismus der Bruchstück- oder Dezimalaktien (Mikro-Investitionen)

Bei Mikro-Aktien können Bruchteile von Aktien, z.B. 0,1 Aktie, 0,01 Aktie oder 0,001 Aktie, gehandelt werden.

Beispielsweise kostet eine Aktie 10 Millionen Won. Mit herkömmlicher Methode braucht man dafür 10 Millionen Won. Mit Bruchstückhandel reichen schon 10.000 Won, um 0,001 Aktie zu kaufen. Bei einem Aktienkurs von 1 Million Won sind bereits 1.000 Won ausreichend für eine Investition.

Seit 2022 haben große Broker wie NH Investment & Securities, KB Securities, Mirae Asset Securities, Kiwoom Securities und Hanwha Investment & Securities in Südkorea Systeme für Bruchstückhandel eingeführt. Diese sammeln die Kaufaufträge verschiedener Anleger, erwerben eine Aktie vollständig und teilen sie dann in Anteile auf, die als Investmentfonds ausgegeben werden.

Hauptmerkmale:

  • Vorteile: Zugang zu teuren Blue-Chip-Aktien mit kleinem Kapital, Durchschnittskosteneffekt durch Teilkäufe, praktische Erfahrung für Anfänger
  • Nachteile: Eingeschränkte Echtzeit-Handelbarkeit, höhere Gebühren im Vergleich zu normalen Aktien, manchmal schwierig, zum gewünschten Kurs zu kaufen

Wert von ETF-Investitionen (börsengehandelte Fonds)

ETFs kombinieren die Flexibilität von Aktien mit der Stabilität von Fonds. Sie bündeln mehrere Wertpapiere und ermöglichen so eine breite Diversifikation.

Man kann ein von Fondsmanagern zusammengestelltes Portfolio wie eine Aktie kaufen und verkaufen. Selbst wenn einzelne Aktien teuer sind, ist der ETF-Preis oft niedrig, sodass man mit geringem Kapital investieren kann.

Haupttypen:

  • Index-ETFs: Folgen wichtigen Indizes wie KOSPI, KOSDAQ (Korea), S&P 500, NASDAQ, Dow Jones (USA)
  • Sektor-ETFs: Investieren gezielt in Branchen wie Technologie, Finanzen, REITs, Energie
  • Dividenden-ETFs: Enthalten Aktien mit hohen Dividenden und Renditen

Da ETFs weniger volatil und risikoärmer sind als einzelne Aktien, eignen sie sich gut für langfristige Vermögensbildung. Sie passen zu Anlegern, die stabile Renditen anstreben und Kapitalverluste minimieren möchten.

Verständnis von Immobilieninvestmentfonds (REITs)

REITs (Real Estate Investment Trusts) sammeln Kapital von Anlegern, investieren in Immobilien und zahlen Mieteinnahmen als Dividenden aus. Sie investieren in Apartments, Hotels, Büros, Einkaufszentren und andere Immobilien.

Im Vergleich zum direkten Immobilienkauf fallen kaum Steuern wie Grunderwerbsteuer oder Spekulationssteuer an, und die Wartungskosten sind gering. So können auch mit geringem Kapital stabile Immobilienrenditen erzielt werden.

REITs sind verpflichtet, mindestens 90 % ihrer Gewinne an die Investoren auszuschütten, um Steuervergünstigungen zu erhalten. Das sorgt für stetige Cashflows und ermöglicht den Aufbau einer zweiten Einkommensquelle. Sie sind weniger volatil als Aktien, eignen sich zur Risikostreuung und werden oft in diversifizierte Portfolios integriert.

Eigenschaften des Differenzkontrakts (CFD)

CFD (Contract for Difference) ist eine Form der Investition, bei der man keine echten Aktien besitzt, sondern nur die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis zahlt.

Beispiel: Wenn eine Aktie von 50.000 auf 51.000 Won steigt, zahlt man nur die Differenz von 1.000 Won. Die Abwicklung erfolgt durch die Broker, die den Handel im Auftrag durchführen. So kann man mit geringem Kapital in teure Aktien investieren und hohe Gewinne erzielen.

Hauptmerkmale:

  • Hebelwirkung: Anleger können die Hebel multiplizieren, um höhere Renditen zu erzielen
  • Beidseitige Positionen: Long- und Short-Positionen möglich
  • Steuerliche Vorteile: Kein tatsächlicher Eigentumsübergang, daher keine Kapitalertragssteuer
  • Hohe Rentabilität: Mit kleinem Einsatz hohe Gewinne möglich

Vorsicht: Je größer das Handelsvolumen, desto höher das Risiko der Liquidation. Durch den Hebel können Verluste schnell wachsen. Anfänger sollten zunächst Demokonten nutzen, um Erfahrung zu sammeln.

Vergleich der verschiedenen Kleininvestitionsarten

Investitionsart Anfangskapital Volatilität Erträge / Dividenden Risiko Zielgruppe
Aktien-Kleininvestition Sehr gering Hoch Gering Mittel bis Hoch Anfänger, Langzeitlerner
ETF Gering Mittel Mittel Mittel Stabilitätsorientierte
REITs Gering Niedrig Hoch Niedrig Dividendenjäger
CFD Sehr gering Sehr hoch Variabel Sehr hoch Erfahrene, risikofreudige Anleger

Strategien für verschiedene Anlegertypen bei Kleininvestitionen

Anfänger sollten mit ETFs oder REITs starten, um Grundkenntnisse zu erwerben, und dann in einzelne Aktien investieren. Erfahrene und risikobereite Anleger können auch CFDs in Betracht ziehen.

Mittleres Alter, das Wert auf Kapitalerhalt legt, bevorzugt Dividenden-REITs und -ETFs. Junge Anleger, die langfristig Vermögen aufbauen wollen, profitieren von regelmäßigem kleinen Einsatz und der Durchschnittskosteneffekt-Strategie.

Wichtig ist, die eigene finanzielle Situation, Anlageziele und Risikobereitschaft genau zu kennen und die passende Investitionsart auszuwählen. Statt auf hohe Renditen zu setzen, sollte man auf stetigen Vermögensaufbau setzen, um die Zukunft abzusichern.

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