Eine große Menge an USDC ist in den letzten Tagen in Coinbase geflossen. Die On-Chain-Metrik, die hier von Interesse ist, ist “Exchange Inflows”, die den Gesamtbetrag eines bestimmten Vermögenswerts verfolgt, der in eine Wallet fließt, die mit einer zentralisierten Börse oder einer Gruppe von Plattformen verbunden ist.
Ein starker Anstieg der Börsenzuflüsse könnte darauf hindeuten, dass Anleger am Handel mit Kryptowährungen interessiert sind. Für einen Vermögenswert wie Bitcoin kann dieser Trend natürlich ein rückläufiges Signal für den Preis sein.
Im Rahmen der aktuellen Diskussion stehen jedoch Stablecoins im Fokus. Während der USDC-Handelszufluss auch bedeutet, dass die Inhaber den Vermögenswert verkaufen möchten, wirkt sich die Transaktion nicht auf den Preis aus, da der Token im Wesentlichen immer stabil bei etwa 1 $ lag.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass die gesamte Kryptowährungsbranche nicht am Verkauf von Dollarmünzen interessiert ist. Wenn ein Anleger einen Stablecoin gegen einen volatilen Coin wie Bitcoin eintauscht, hat der Preis des Vermögenswerts des letzteren einen Kaufeffekt.
Die Zuflüsse in Höhe von Stablecoins im Wert von insgesamt 1,4 Mrd. $ flossen in die Wallet der Plattform, die größte, die es je an der Börse gab. Angesichts seiner außergewöhnlichen Größe könnte dies für Bitcoin und andere Währungen ziemlich bullisch sein, wenn das Unternehmen, das hinter dem Zufluss steht, plant, Käufe mit diesem trockenen Pulver zu tätigen.
Es gibt jedoch auch einen Fall, in dem der Wal tatsächlich beabsichtigt, die Dollarmünze in Fiat-Währung umzutauschen und sie nicht zum Kauf anderer Kryptowährungen zu verwenden. In diesem Fall verlässt das Nettokapital den Sektor, was ein rückläufiges Signal wäre.
Es ist unklar, ob die große Menge an USDC-Einzahlungen tatsächlich zu signifikanten Schwankungen der Marktvolatilität führen wird, insbesondere des Bitcoin-Preises.