Steht die US-Regierung vor einem Shutdown? Fettman warnt vor einer Eskalation der Haushaltskrise beim Heimatschutzministerium

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Die Verhandlungen im US-Kongress über die Haushaltsmittel für das Department of Homeland Security (DHS) sind ins Stocken geraten. Der Senator aus Pennsylvania, John Fetterman, erklärte in einem Medieninterview, dass angesichts der zunehmenden Differenzen zwischen den Parteien eine teilweise Regierungsschließung „absolut unvermeidlich“ sei. Die derzeitige Übergangsfinanzierung läuft an diesem Freitag aus, doch im Kongress gibt es noch keinen Konsens über eine neue Lösung.

Der Streitpunkt liegt im Bereich der Einwanderungsgesetzgebung. Die Demokraten fordern zehn konkrete Maßnahmen, um die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze zu reformieren, einschließlich der Verpflichtung für Vollzugsbeamte, Bodycams zu tragen, und klarer Identitätskennzeichnung. Die Republikaner lehnen diese Forderungen schnell ab und bezeichnen sie als „realitätsfern“ und eher als eine unakzeptable Liste. Das Festfahren beider Seiten erschwert die Verhandlungen erheblich.

Der Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, erklärte, dass er kein Angebot akzeptieren werde, das unter den vollständigen Forderungen der Demokraten liegt, und fügte hinzu, dass er noch keine Rückmeldung vom Weißen Haus, dem Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, oder dem Mehrheitsführer im Senat, John Thune, erhalten habe. Thune sagte, dass man sich derzeit noch nicht einmal in offiziellen Verhandlungen befinde.

Bei einem Haushaltsstillstand wären das DHS und seine Organisationen wie die Küstenwache, die Federal Emergency Management Agency (FEMA) und die Transportation Security Administration (TSA) direkt betroffen. Fetterman äußerte besondere Besorgnis darüber, dass TSA-Mitarbeiter während einer Schließung möglicherweise kein Gehalt erhalten könnten, und betonte, dass diese Basisangestellten bereits begrenzte Einkünfte hätten, aber wichtige Aufgaben im öffentlichen Sicherheitsbereich erfüllten.

Die jüngsten Streitigkeiten im Bereich der Einwanderungsgesetzgebung haben die Spannungen zusätzlich verschärft. Im vergangenen Monat kam es in Minneapolis zu einem Schusswaffenangriff durch Vollzugsbeamte, was die Unzufriedenheit beider Parteien schürte. Die Ministerin für Heimatschutz, Kristi Noem, kündigte daraufhin an, die Bodycam-Pflicht auszuweiten, doch einige republikanische Abgeordnete sind der Ansicht, dass die Demokraten sich bei den Verhandlungen nicht pragmatisch verhalten.

Derzeit schrumpft das zweiwöchige Verzögerungsfenster rapide. Die Senatoren sind nach Washington zurückgekehrt, und die Führung des Kongresses erwägt sogar, die Sitzungspause zu beenden, um Zeit zu gewinnen. Dennoch fehlen noch Signale für einen Kompromiss. Diese Haushaltskrise gilt als wichtiger Meilenstein, um die Fähigkeit der beiden Parteien im aktuellen Kongress zur Zusammenarbeit zu testen, während das Risiko einer Regierungsschließung weiter steigt.

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