Kryptowährungsbörse Zedcex und Zedxion unter US-Sanktionen! Aufgrund der Unterstützung Irans bei der Umgehung von Sanktionen werden sie als Teil der nationalen Wirtschaft betrachtet

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Amerikas Finanzministerium hat erstmals Krypto-Handelsplattformen in die Sanktionsliste gegen den Iran aufgenommen und direkt Zedcex sowie Zedxion beschuldigt, bei der Umgehung von Sanktionen durch das iranische Regime und die Revolutionsgarden geholfen zu haben. Dies unterstreicht, dass Krypto-Assets zu einem neuen Schlachtfeld für die internationale Finanzaufsicht werden.
(Vorheriger Kontext: Die iranische Zentralbank hortete im letzten Jahr 5 Milliarden US-Dollar in USDT! Offenbar zur Stabilisierung des Rial-Kurses und zur Bewältigung internationaler Sanktionen)
(Ergänzung zum Hintergrund: Die doppelte Klinge der Stablecoins: USDT ist in Venezuela und im Iran lebenswichtig geworden und dient auch als Werkzeug zur Umgehung von Sanktionen)

Inhaltsverzeichnis

  • Erstmals Nennung von Krypto-Handelsplattformen, entscheidender Wandel bei Sanktionsmaßnahmen
  • Beschuldigungen wegen Unterstützung des iranischen Revolutionsgardes, Umgang mit großen Geldströmen
  • Sanktionsinhalte und Auswirkungen, vollständiges Verbot für US-Personen

Das US-Finanzministerium kündigte kürzlich an, die beiden Krypto-Asset-Handelsplattformen Zedcex Exchange und Zedxion Exchange in die Sanktionsliste aufzunehmen, da sie angeblich bei der Abwicklung von Finanztransaktionen für das iranische Regime und die Iranische Revolutionsgarde (IRGC) geholfen und digitale Vermögenswerte zur Umgehung internationaler Sanktionen genutzt haben. Dies ist das erste Mal, dass die US-Behörden direkt Krypto-Handelsplattformen mit dem Argument sanktionieren, sie seien „Teil des iranischen Finanzsystems“.

Erstmals Nennung von Krypto-Handelsplattformen, entscheidender Wandel bei Sanktionsmaßnahmen

Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums erklärte, Zedcex und Zedxion seien beide in Großbritannien registrierte digitale Vermögenswert-Handelsplattformen, die seit langem enge Verbindungen zu dem iranischen Geschäftsmann Babak Morteza Zanjani pflegen. OFAC befand, dass diese beiden Plattformen in ihrer tatsächlichen Betriebsweise Teil des iranischen Wirtschafts- und Finanzsystems geworden seien und verhängte daher Sanktionen gemäß entsprechender Executive Orders.

Diese Maßnahme ist symbolisch bedeutsam. Während US-Sanktionen bisher meist auf Einzelpersonen, Banken, Schifffahrts- oder Energieunternehmen beschränkt waren, werden nun explizit Krypto-Handelsplattformen in den Sanktionsrahmen aufgenommen. Dies zeigt, dass die USA digitale Assets zunehmend als potenziellen Kanal für staatliche Missbräuche ansehen.

Beschuldigungen wegen Unterstützung des iranischen Revolutionsgardes, Umgang mit großen Geldströmen

Laut OFAC hat Zedcex seit seiner Gründung im Jahr 2022 Transaktionen im Wert von über 940 Milliarden US-Dollar abgewickelt; Zedxion war bei seiner Gründung sogar direkt mit Zanjani als Geschäftsführer verbunden. Untersuchungen zeigen, dass mehrere Wallet-Adressen im Zusammenhang mit diesen Plattformen Geldflüsse im Zusammenhang mit der IRGC verarbeitet haben.

Die US-Behörden sind der Ansicht, dass diese Transaktionen nicht nur Geldwäsche und Sanktionserleichterungen darstellen, sondern auch die militärische, terroristische und Cyberkriminalität des iranischen Regimes finanziell unterstützen könnten. Daher wurden die beiden Plattformen auch im Rahmen von Anti-Terror-Executive Orders als „Substantielle Unterstützung für die IRGC“ eingestuft.

Sanktionsinhalte und Auswirkungen, vollständiges Verbot für US-Personen

Gemäß den Sanktionsbestimmungen werden alle Vermögenswerte von Zedcex und Zedxion in den USA oder im Besitz und unter Kontrolle US-amerikanischer Personen sofort eingefroren. US-Personen dürfen keinerlei Transaktionen mit ihnen tätigen. Wenn Unternehmen oder Organisationen mehr als 50 % ihrer Anteile direkt oder indirekt im Besitz der sanktionierten Akteure sind, gelten ebenfalls Einfrierungsmaßnahmen.

Darüber hinaus könnten Finanzinstitute oder Dritte, die weiterhin Gelder oder Technologien mit diesen Plattformen austauschen, „Sekundärsanktionen“ riskieren, was den globalen Compliance-Druck auf die Krypto-Industrie erhöht.

Das US-Finanzministerium betont, dass das iranische Regime versucht, Krypto-Assets zur Umgehung von Sanktionen und zur illegalen Geldübertragung zu nutzen, und dass die USA die entsprechenden Netzwerke weiterhin überwachen werden, egal wie „dezentralisiert“ sie erscheinen mögen.

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