Die taiwanische Finanzaufsichtsbehörde, Vorsitzender Peng Jinlong, deutete an, die Überprüfung der 15 NT$ Transaktionsgebühr für grenzüberschreitende Überweisungen zu prüfen. Die seit 12 Jahren unveränderte Preisgestaltung könnte künftig gesenkt werden.
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Die Gebühr von 15 NT$ pro grenzüberschreitender Überweisung in Taiwan besteht seit 12 Jahren. Am 7. Tag bei der Anhörung im Finanzausschuss des Legislativrats äußerte Vorsitzender Peng Jinlong, dass es „angemessenen Spielraum für Überlegungen“ gebe, was bedeutet, dass die zuständige Behörde erstmals eine Überprüfung der Gebührenrate in Erwägung zieht.
Wir werden die Finanzinformationsunternehmen konsultieren, um zu prüfen, ob es im aktuellen Umfeld noch Spielraum für Anpassungen der Gebühren gibt, wobei sowohl die Systemstabilität als auch die Belastung der Bevölkerung berücksichtigt werden müssen.
Mit der technologischen Entwicklung wird die Abwicklung grenzüberschreitender Zahlungen von Finanzinformationsunternehmen übernommen. Zudem hat die Automatisierung auf Bankenseite die personellen und hardwarebezogenen Belastungen erheblich reduziert. Theoretisch sollten die Grenzkosten pro Transaktion sinken, doch die aktuellen Gebühren sind trotz Volumenreduktion unverändert geblieben, was Banken seit Jahren eine kontinuierliche Gewinnquelle sichert.
Am Beispiel von Taiwan Pay: Kleine Überweisungen zwischen 1.000 und 10.000 NT$ sind bereits gebührenfrei, was die Abhängigkeit der Nutzer von traditionellen Banküberweisungsdiensten verringert.
Wenn die Aufsichtsbehörde letztlich eine Senkung der Gebühren beschließt, müssen traditionelle Banken eine Balance finden zwischen sinkenden Überweisungseinnahmen und der Notwendigkeit, in das System zu investieren. Derzeit hat die Finanzaufsichtsbehörde noch keinen konkreten Zeitplan veröffentlicht, aber das Thema wurde bereits in den Folgeperioden des Legislativrats zur Nachverfolgung aufgenommen. Die seit 12 Jahren unveränderte Preisgestaltung steht vor einer Prüfung.