Die Kryptowährungsbranche entwickelt sich rasant, doch mit ihr wächst auch die Zahl der Betrügereien. Jeder Neuling und sogar erfahrener Trader sollte wissen, wie Betrüger vorgehen, um nicht sein Geld zu verlieren. Wir analysieren die drei häufigsten Betrugsmaschen im Krypto-Bereich und zeigen, welche Anzeichen misstrauisch machen sollten.
Gefälschte Token in Telegram: einfache Betrugsmechanik
Telegram bleibt eine beliebte Plattform für Krypto-Communities, doch hier lauern auch viele Fallen. In den letzten Jahren werden hier vermehrt Fake-Token verbreitet, die Betrügern Einnahmen von 300.000–500.000 US-Dollar pro Betrug einbringen.
Wie handeln die Täter? Sie starten einen Kanal und veröffentlichen verlockende Anzeigen über eine unbekannte Münze, die angeblich bald im Preis steigen wird. Es wird behauptet, dass dies die Chance ist, den Token vor dem offiziellen Listing an großen Börsen zu kaufen. Dann folgt ein Link zum Kauf über PancakeSwap oder eine andere dezentrale Börse.
Der Trick liegt im Code des Smart Contracts: Es ist eine Verkaufsbeschränkung eingebaut. Sie können die Token kaufen, aber niemals verkaufen. Ihre Mittel werden einfach eingefroren, während die Betrüger sie sich aneignen.
Zur Überprüfung eines verdächtigen Projekts nutzen Sie BscScan oder ähnliche Blockchain-Explorer. Wenn Informationen über Entwickler und das Token-System vollständig verborgen oder verschleiert sind, ist das fast ein garantiertes Zeichen für Betrug.
Künstliches Hoch- und Absturz (Pump & Dump)
Dieses klassische spekulative Schema gibt es schon lange vor Kryptowährungen, doch im digitalen Raum hat es neue Ausmaße angenommen. Die Idee ist einfach: Organisatoren erzeugen um einen wenig bekannten Token künstlichen Hype durch Telegram-Newsletter, Social-Media-Posts und Ankündigungen über angeblich exklusive Möglichkeiten.
Wenn der Preis steigt und neue Investoren massenhaft kaufen, setzen die Organisatoren ihren Hauptschlag – sie verkaufen scharf all ihre Bestände. Der plötzliche Verkaufsanstieg führt zu einem Kurssturz, der Preis bricht ein, und die meisten Teilnehmer bleiben mit wertlosen Papieren zurück. Die wenigen, die vor dem Crash verkauft haben, sind die Betrüger selbst und ihre Komplizen.
Finanzpiraterie im Krypto-Bereich: der ewige Betrugszyklus
Finanzpiraterien im Kryptowährungsmarkt funktionieren nach einem alten Prinzip: Die Einnahmen, die an frühe Teilnehmer ausgezahlt werden, stammen aus den Mitteln neuer Investoren. Die Organisatoren propagieren aktiv ihr Projekt, versprechen gigantische Jahresrenditen und überzeugen Menschen, Freunde und Bekannte einzuladen.
Das System funktioniert, solange der Zufluss neuer Gelder die Auszahlungen übersteigt. Doch wenn der Zustrom versiegt – was unvermeidlich ist – kollabiert die Pyramide. In diesem Moment verschwinden die Organisatoren meist mit den verbleibenden Mitteln.
Praktische Schutzmaßnahmen: Wie man kein Opfer wird
Lernen Sie die wichtigsten Warnzeichen jeder Betrugsmasche kennen. Wenn ein Projekt eine unangemessen hohe Rendite verspricht (vor allem über 100 % jährlich), sollte das misstrauisch machen. Solche Versprechen sind mit der realen Wirtschaft unvereinbar.
Untersuchen Sie das Entwicklerteam sorgfältig. Wenn sie ihre Namen nicht offenlegen, keine transparente Tätigkeit zeigen oder keine verifizierten Konten in öffentlichen Netzwerken haben, ist das ein klares Warnsignal. Seriöse Projekte sind immer offen für Kommunikation und beantworten Fragen.
Prüfen Sie die vollständige Dokumentation. Whitepaper, technische Unterlagen, Sicherheits-Audits – all das sollte zugänglich und verständlich sein. Das Fehlen solcher Materialien spricht deutlich für betrügerische Absichten.
Nutzen Sie Analyse-Tools: Überprüfen Sie Smart Contracts mit BscScan, suchen Sie Informationen zum Projekt in unabhängigen Quellen, lesen Sie Bewertungen in Krypto-Communities. Diese einfachen Schritte helfen Ihnen, ein vielversprechendes Projekt von einem Betrug zu unterscheiden.
Verfolgen Sie keine schnellen Gewinne. Eile ist der größte Verbündete der Betrüger. Seriöse, nachhaltige Investitionen erfordern Zeit, Analyse und Vorsicht.
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Dreistufige Betrugsschemata in Kryptowährungen: Wie man sie erkennt und Vermögenswerte schützt
Die Kryptowährungsbranche entwickelt sich rasant, doch mit ihr wächst auch die Zahl der Betrügereien. Jeder Neuling und sogar erfahrener Trader sollte wissen, wie Betrüger vorgehen, um nicht sein Geld zu verlieren. Wir analysieren die drei häufigsten Betrugsmaschen im Krypto-Bereich und zeigen, welche Anzeichen misstrauisch machen sollten.
Gefälschte Token in Telegram: einfache Betrugsmechanik
Telegram bleibt eine beliebte Plattform für Krypto-Communities, doch hier lauern auch viele Fallen. In den letzten Jahren werden hier vermehrt Fake-Token verbreitet, die Betrügern Einnahmen von 300.000–500.000 US-Dollar pro Betrug einbringen.
Wie handeln die Täter? Sie starten einen Kanal und veröffentlichen verlockende Anzeigen über eine unbekannte Münze, die angeblich bald im Preis steigen wird. Es wird behauptet, dass dies die Chance ist, den Token vor dem offiziellen Listing an großen Börsen zu kaufen. Dann folgt ein Link zum Kauf über PancakeSwap oder eine andere dezentrale Börse.
Der Trick liegt im Code des Smart Contracts: Es ist eine Verkaufsbeschränkung eingebaut. Sie können die Token kaufen, aber niemals verkaufen. Ihre Mittel werden einfach eingefroren, während die Betrüger sie sich aneignen.
Zur Überprüfung eines verdächtigen Projekts nutzen Sie BscScan oder ähnliche Blockchain-Explorer. Wenn Informationen über Entwickler und das Token-System vollständig verborgen oder verschleiert sind, ist das fast ein garantiertes Zeichen für Betrug.
Künstliches Hoch- und Absturz (Pump & Dump)
Dieses klassische spekulative Schema gibt es schon lange vor Kryptowährungen, doch im digitalen Raum hat es neue Ausmaße angenommen. Die Idee ist einfach: Organisatoren erzeugen um einen wenig bekannten Token künstlichen Hype durch Telegram-Newsletter, Social-Media-Posts und Ankündigungen über angeblich exklusive Möglichkeiten.
Wenn der Preis steigt und neue Investoren massenhaft kaufen, setzen die Organisatoren ihren Hauptschlag – sie verkaufen scharf all ihre Bestände. Der plötzliche Verkaufsanstieg führt zu einem Kurssturz, der Preis bricht ein, und die meisten Teilnehmer bleiben mit wertlosen Papieren zurück. Die wenigen, die vor dem Crash verkauft haben, sind die Betrüger selbst und ihre Komplizen.
Finanzpiraterie im Krypto-Bereich: der ewige Betrugszyklus
Finanzpiraterien im Kryptowährungsmarkt funktionieren nach einem alten Prinzip: Die Einnahmen, die an frühe Teilnehmer ausgezahlt werden, stammen aus den Mitteln neuer Investoren. Die Organisatoren propagieren aktiv ihr Projekt, versprechen gigantische Jahresrenditen und überzeugen Menschen, Freunde und Bekannte einzuladen.
Das System funktioniert, solange der Zufluss neuer Gelder die Auszahlungen übersteigt. Doch wenn der Zustrom versiegt – was unvermeidlich ist – kollabiert die Pyramide. In diesem Moment verschwinden die Organisatoren meist mit den verbleibenden Mitteln.
Praktische Schutzmaßnahmen: Wie man kein Opfer wird
Lernen Sie die wichtigsten Warnzeichen jeder Betrugsmasche kennen. Wenn ein Projekt eine unangemessen hohe Rendite verspricht (vor allem über 100 % jährlich), sollte das misstrauisch machen. Solche Versprechen sind mit der realen Wirtschaft unvereinbar.
Untersuchen Sie das Entwicklerteam sorgfältig. Wenn sie ihre Namen nicht offenlegen, keine transparente Tätigkeit zeigen oder keine verifizierten Konten in öffentlichen Netzwerken haben, ist das ein klares Warnsignal. Seriöse Projekte sind immer offen für Kommunikation und beantworten Fragen.
Prüfen Sie die vollständige Dokumentation. Whitepaper, technische Unterlagen, Sicherheits-Audits – all das sollte zugänglich und verständlich sein. Das Fehlen solcher Materialien spricht deutlich für betrügerische Absichten.
Nutzen Sie Analyse-Tools: Überprüfen Sie Smart Contracts mit BscScan, suchen Sie Informationen zum Projekt in unabhängigen Quellen, lesen Sie Bewertungen in Krypto-Communities. Diese einfachen Schritte helfen Ihnen, ein vielversprechendes Projekt von einem Betrug zu unterscheiden.
Verfolgen Sie keine schnellen Gewinne. Eile ist der größte Verbündete der Betrüger. Seriöse, nachhaltige Investitionen erfordern Zeit, Analyse und Vorsicht.