In den letzten sieben Jahrzehnten hat die Bevölkerung Irans ein beeindruckendes Wachstum gezeigt und das Land zu einer der bevölkerungsreichsten Regionen im Nahen Osten gemacht. Dabei verlief dieser Prozess ganz anders als im Nachbarland. Die demografische Geschichte beider Länder spiegelt ihre völlig unterschiedlichen sozial-politischen Entwicklungspfade wider.
Bevölkerung Irans: von 16 Mio auf 92 Mio in sieben Jahrzehnten
Das Bevölkerungswachstum Irans ist beeindruckend. 1950 lebten etwa 16,8 Millionen Menschen im Land. Zu Beginn des neuen Jahrtausends stieg diese Zahl auf 65,5 Millionen, und 2020 überstieg sie 87 Millionen. Aktuell, im Jahr 2026, wird die Bevölkerung Irans auf etwa 92,4 Millionen geschätzt.
Dieses rasante Wachstum ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: die Senkung der Kindersterblichkeit durch die Entwicklung des Gesundheitswesens, die traditionell hohe Geburtenrate nach der Revolution 1979 und die Verbesserung der Lebensbedingungen. Jedes Jahrzehnt brachte eine Zunahme um mindestens 5-6 Millionen Menschen, was auf ein nachhaltiges demografisches Wachstum hinweist.
Israel: langsamer, aber stabiler Zuwachs
Der demografische Verlauf Israels sieht ganz anders aus. 1950 zählte Israel nur 1,37 Millionen Menschen, doch in 75 Jahren hat sich die Bevölkerung etwa verfünf- bis vervielfacht und erreichte 2025 etwa 9,7 Millionen. Dieses Wachstum war ebenfalls bedeutend, verlief aber gleichmäßiger und langsamer als in den Nachbarländern.
Die demografischen Unterschiede spiegeln unterschiedliche Migrationspolitiken, Migrationswellen aus verschiedenen Regionen der Welt und unterschiedliche sozioökonomische Bedingungen wider. Israel erhielt Flüchtlings- und Siedlerwellen aus Europa, arabischen Ländern und später aus der ehemaligen Sowjetunion, was das Bevölkerungswachstum in Kombination mit natürlicher Reproduktion sicherte.
Wesentliche Unterschiede in den demografischen Pfaden
Der Vergleich der demografischen Wachstumszahlen beider Länder zeigt grundlegende Unterschiede. Während die Bevölkerung Irans in 75 Jahren von 16,8 Millionen auf fast 5,5-fache Zunahme stieg, wuchs die israelische Bevölkerung in 75 Jahren um das 7-fache, jedoch bei deutlich niedrigerer absoluten Zahl. Das Wachstum Irans war prozentual höher (insbesondere in den 1980er-1990er Jahren), während Israel über den gesamten Zeitraum stabilere Wachstumsraten hielt.
Diese Trends verdeutlichen, wie Geschichte, Politik und soziale Faktoren die demografischen Muster der Region prägen. Die Bevölkerung Irans wächst weiterhin, wenn auch die Wachstumsraten in den letzten Jahren nachgelassen haben, während Israel sich bei etwa 9,7-10 Millionen stabilisiert hat.
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Demografische Entwicklung Irans und Israels: 75 Jahre kontrastierende Trends
In den letzten sieben Jahrzehnten hat die Bevölkerung Irans ein beeindruckendes Wachstum gezeigt und das Land zu einer der bevölkerungsreichsten Regionen im Nahen Osten gemacht. Dabei verlief dieser Prozess ganz anders als im Nachbarland. Die demografische Geschichte beider Länder spiegelt ihre völlig unterschiedlichen sozial-politischen Entwicklungspfade wider.
Bevölkerung Irans: von 16 Mio auf 92 Mio in sieben Jahrzehnten
Das Bevölkerungswachstum Irans ist beeindruckend. 1950 lebten etwa 16,8 Millionen Menschen im Land. Zu Beginn des neuen Jahrtausends stieg diese Zahl auf 65,5 Millionen, und 2020 überstieg sie 87 Millionen. Aktuell, im Jahr 2026, wird die Bevölkerung Irans auf etwa 92,4 Millionen geschätzt.
Dieses rasante Wachstum ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: die Senkung der Kindersterblichkeit durch die Entwicklung des Gesundheitswesens, die traditionell hohe Geburtenrate nach der Revolution 1979 und die Verbesserung der Lebensbedingungen. Jedes Jahrzehnt brachte eine Zunahme um mindestens 5-6 Millionen Menschen, was auf ein nachhaltiges demografisches Wachstum hinweist.
Israel: langsamer, aber stabiler Zuwachs
Der demografische Verlauf Israels sieht ganz anders aus. 1950 zählte Israel nur 1,37 Millionen Menschen, doch in 75 Jahren hat sich die Bevölkerung etwa verfünf- bis vervielfacht und erreichte 2025 etwa 9,7 Millionen. Dieses Wachstum war ebenfalls bedeutend, verlief aber gleichmäßiger und langsamer als in den Nachbarländern.
Die demografischen Unterschiede spiegeln unterschiedliche Migrationspolitiken, Migrationswellen aus verschiedenen Regionen der Welt und unterschiedliche sozioökonomische Bedingungen wider. Israel erhielt Flüchtlings- und Siedlerwellen aus Europa, arabischen Ländern und später aus der ehemaligen Sowjetunion, was das Bevölkerungswachstum in Kombination mit natürlicher Reproduktion sicherte.
Wesentliche Unterschiede in den demografischen Pfaden
Der Vergleich der demografischen Wachstumszahlen beider Länder zeigt grundlegende Unterschiede. Während die Bevölkerung Irans in 75 Jahren von 16,8 Millionen auf fast 5,5-fache Zunahme stieg, wuchs die israelische Bevölkerung in 75 Jahren um das 7-fache, jedoch bei deutlich niedrigerer absoluten Zahl. Das Wachstum Irans war prozentual höher (insbesondere in den 1980er-1990er Jahren), während Israel über den gesamten Zeitraum stabilere Wachstumsraten hielt.
Diese Trends verdeutlichen, wie Geschichte, Politik und soziale Faktoren die demografischen Muster der Region prägen. Die Bevölkerung Irans wächst weiterhin, wenn auch die Wachstumsraten in den letzten Jahren nachgelassen haben, während Israel sich bei etwa 9,7-10 Millionen stabilisiert hat.