Von „Verschörer“ zu „Zahlungskanalanbieter“: Meta's sieben Jahre lange Wandlung
Wer hätte gedacht, dass Libra, das damals weltweit für Finanzschockwellen sorgte, heute in einer solchen „Niedrigkeits“-Haltung zurückkehrt. Im zweiten Halbjahr 2026 kündigt Meta offiziell die Rückkehr in den Stablecoin-Markt an, doch das ist längst nicht mehr das gleiche Unternehmen wie vor sieben Jahren, das den Wunsch hatte, das bestehende Finanzsystem zu stürzen. Es hat die Obsession, eigene Token und eine eigene Blockchain zu entwickeln, vollständig aufgegeben und stattdessen auf regulierte Drittanbieter-Stablecoins wie USDC gesetzt, mit dem Ziel, schnelle Zahlungen für Creator und grenzüberschreitende Transaktionen zu ermöglichen – eine klare Verwandlung vom „Verschörer“ zum „Zahlungskanal-Serviceanbieter“. Regulierung setzt rote Linien: Das durch den „GENIUS Act“ verdrängte „globale Währungsprojekt“ Diese Veränderung ist eher eine klare Kompromissentscheidung unter regulatorischem Druck als eine strategische Aufrüstung. Die Verabschiedung des US-amerikanischen „GENIUS Act“ im Jahr 2025 war fast maßgeschneidert für Tech-Giganten wie Meta – eine „rote Linie“. Das Gesetz schreibt vor, dass Stablecoins 1:1 an Fiat-Währungen gekoppelt sein müssen, ausreichende Reserven halten und im schlimmsten Fall Libra als „Gegenbeispiel“ in den Vorschriften erwähnt wird, um die Ausgabe von Stablecoins durch Nicht-Banken ohne spezielle Genehmigung zu verbieten. Meta wird die Lektionen aus der Vergangenheit nicht vergessen: Libra wurde bei seiner Ankündigung weltweit regulatorisch bekämpft, Partner wie Visa und PayPal zogen sich zurück, und letztlich musste das Projekt für nur 18,2 Millionen US-Dollar verkauft werden. Heute ist der regulatorische Rahmen klar, und der Weg zurück zu einer „eigene Zentralbank“ ist eindeutig Selbstmord. Die Einhaltung der Vorschriften ist die pragmatischste Überlebensstrategie. Leichtgewichtiges Wettspiel: Stripe + 30 Milliarden Nutzer für präzise Positionierung Diesmal verfolgt Meta eine konsequente „Leichtgewicht“-Strategie – die Kernbereiche des Finanzsystems werden an andere ausgelagert, während Meta sich auf Traffic-Aggregation konzentriert. Der wichtigste Partner ist Stripe, was bereits im Vorfeld geplant war: Stripe-CEO Patrick Collison sitzt im Meta-Aufsichtsrat, und die im Jahr 2024 von Stripe übernommene Stablecoin-Firma Bridge kann technische und Abrechnungsunterstützung bieten. Meta hat einen cleveren Plan: Aufgaben wie Abrechnung und Reservenverwaltung, die leicht regulatorische Probleme verursachen, werden an Stripe delegiert, während Meta das Facebook- und Instagram-Ökosystem mit 3 Milliarden Nutzern öffnet und Pilotprojekte für „Tägliche Abrechnung“ für Creator startet – ein wichtiger Punkt, da viele Plattformen noch Monatsabrechnungen verwenden und grenzüberschreitende Creator oft mit Cashflow-Problemen kämpfen. Sobald das Modell funktioniert, soll das Zahlungssystem auf WhatsApp ausgeweitet werden, um den grenzüberschreitenden Zahlungsmarkt zu erobern. Verborgene Ambitionen unter der Regulierungsmaske: Daten-Closed-Loop + regulatorische Bedenken In der scheinbar konservativen Strategie steckt die langfristige Vision von Meta. Meta muss keine Risiken bei der Ausgabe von Stablecoins eingehen, sondern kann durch die Gebühren für Zahlungskanäle passiv profitieren. Noch wichtiger ist, dass alle Transaktionsdaten gesammelt werden, um die eigene Kernwerbung zu verbessern – das Verständnis der Zahlungsgewohnheiten und Kaufkraft der Nutzer erhöht die Zielgenauigkeit der Werbung erheblich. Doch die Regulierungsbehörden lassen sich nicht so leicht täuschen: Senatorin Elizabeth Warren hat bereits öffentlich Kritik geäußert. Ihre Bedenken sind nicht unbegründet: Obwohl Meta keine eigenen Coins herausgibt, kontrolliert es das Kontensystem und die Abwicklungskanäle, was de facto den Aufbau eines „privaten Währungsnetzwerks“ bedeutet. Sobald diese Nutzerzahl von 3 Milliarden eine kritische Masse erreicht, könnten systemische Risiken entstehen. 🌍 Branchenhinweis: Die Zahlungsfusion von Web2 und Web3 Vom „globalen Währungsprojekt“ Libra bis heute zum „Regulierungstool“ Meta spiegelt die Entwicklung der Stablecoin-Branche wider. Dies markiert den Übergang von einer wild wachsenden Stablecoin-Industrie zu einer Phase der „regulatorischen Vertiefung“ und zeigt, dass die Traffic- und Zahlungsinfrastruktur von Web2 und Web3 zunehmend miteinander verschmelzen. In Zukunft wird es im digitalen Zahlungsverkehr nicht mehr darum gehen, wer die Regeln umstößt, sondern wer innerhalb der Regeln Szenarien vertieft und Nutzer gut bedient – und Meta mit seinen 3 Milliarden Nutzern, selbst wenn es nur ein „Kanal“ ist, kann die gesamte Branche erheblich beeinflussen. #Meta #Stablecoin #Web3 #Fintech $BTC
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Von „Verschörer“ zu „Zahlungskanalanbieter“: Meta's sieben Jahre lange Wandlung
Wer hätte gedacht, dass Libra, das damals weltweit für Finanzschockwellen sorgte, heute in einer solchen „Niedrigkeits“-Haltung zurückkehrt.
Im zweiten Halbjahr 2026 kündigt Meta offiziell die Rückkehr in den Stablecoin-Markt an, doch das ist längst nicht mehr das gleiche Unternehmen wie vor sieben Jahren, das den Wunsch hatte, das bestehende Finanzsystem zu stürzen. Es hat die Obsession, eigene Token und eine eigene Blockchain zu entwickeln, vollständig aufgegeben und stattdessen auf regulierte Drittanbieter-Stablecoins wie USDC gesetzt, mit dem Ziel, schnelle Zahlungen für Creator und grenzüberschreitende Transaktionen zu ermöglichen – eine klare Verwandlung vom „Verschörer“ zum „Zahlungskanal-Serviceanbieter“.
Regulierung setzt rote Linien: Das durch den „GENIUS Act“ verdrängte „globale Währungsprojekt“
Diese Veränderung ist eher eine klare Kompromissentscheidung unter regulatorischem Druck als eine strategische Aufrüstung.
Die Verabschiedung des US-amerikanischen „GENIUS Act“ im Jahr 2025 war fast maßgeschneidert für Tech-Giganten wie Meta – eine „rote Linie“.
Das Gesetz schreibt vor, dass Stablecoins 1:1 an Fiat-Währungen gekoppelt sein müssen, ausreichende Reserven halten und im schlimmsten Fall Libra als „Gegenbeispiel“ in den Vorschriften erwähnt wird, um die Ausgabe von Stablecoins durch Nicht-Banken ohne spezielle Genehmigung zu verbieten.
Meta wird die Lektionen aus der Vergangenheit nicht vergessen: Libra wurde bei seiner Ankündigung weltweit regulatorisch bekämpft, Partner wie Visa und PayPal zogen sich zurück, und letztlich musste das Projekt für nur 18,2 Millionen US-Dollar verkauft werden.
Heute ist der regulatorische Rahmen klar, und der Weg zurück zu einer „eigene Zentralbank“ ist eindeutig Selbstmord. Die Einhaltung der Vorschriften ist die pragmatischste Überlebensstrategie.
Leichtgewichtiges Wettspiel: Stripe + 30 Milliarden Nutzer für präzise Positionierung
Diesmal verfolgt Meta eine konsequente „Leichtgewicht“-Strategie – die Kernbereiche des Finanzsystems werden an andere ausgelagert, während Meta sich auf Traffic-Aggregation konzentriert.
Der wichtigste Partner ist Stripe, was bereits im Vorfeld geplant war: Stripe-CEO Patrick Collison sitzt im Meta-Aufsichtsrat, und die im Jahr 2024 von Stripe übernommene Stablecoin-Firma Bridge kann technische und Abrechnungsunterstützung bieten.
Meta hat einen cleveren Plan: Aufgaben wie Abrechnung und Reservenverwaltung, die leicht regulatorische Probleme verursachen, werden an Stripe delegiert, während Meta das Facebook- und Instagram-Ökosystem mit 3 Milliarden Nutzern öffnet und Pilotprojekte für „Tägliche Abrechnung“ für Creator startet – ein wichtiger Punkt, da viele Plattformen noch Monatsabrechnungen verwenden und grenzüberschreitende Creator oft mit Cashflow-Problemen kämpfen. Sobald das Modell funktioniert, soll das Zahlungssystem auf WhatsApp ausgeweitet werden, um den grenzüberschreitenden Zahlungsmarkt zu erobern.
Verborgene Ambitionen unter der Regulierungsmaske: Daten-Closed-Loop + regulatorische Bedenken
In der scheinbar konservativen Strategie steckt die langfristige Vision von Meta.
Meta muss keine Risiken bei der Ausgabe von Stablecoins eingehen, sondern kann durch die Gebühren für Zahlungskanäle passiv profitieren. Noch wichtiger ist, dass alle Transaktionsdaten gesammelt werden, um die eigene Kernwerbung zu verbessern – das Verständnis der Zahlungsgewohnheiten und Kaufkraft der Nutzer erhöht die Zielgenauigkeit der Werbung erheblich.
Doch die Regulierungsbehörden lassen sich nicht so leicht täuschen: Senatorin Elizabeth Warren hat bereits öffentlich Kritik geäußert. Ihre Bedenken sind nicht unbegründet: Obwohl Meta keine eigenen Coins herausgibt, kontrolliert es das Kontensystem und die Abwicklungskanäle, was de facto den Aufbau eines „privaten Währungsnetzwerks“ bedeutet. Sobald diese Nutzerzahl von 3 Milliarden eine kritische Masse erreicht, könnten systemische Risiken entstehen.
🌍 Branchenhinweis: Die Zahlungsfusion von Web2 und Web3
Vom „globalen Währungsprojekt“ Libra bis heute zum „Regulierungstool“ Meta spiegelt die Entwicklung der Stablecoin-Branche wider.
Dies markiert den Übergang von einer wild wachsenden Stablecoin-Industrie zu einer Phase der „regulatorischen Vertiefung“ und zeigt, dass die Traffic- und Zahlungsinfrastruktur von Web2 und Web3 zunehmend miteinander verschmelzen.
In Zukunft wird es im digitalen Zahlungsverkehr nicht mehr darum gehen, wer die Regeln umstößt, sondern wer innerhalb der Regeln Szenarien vertieft und Nutzer gut bedient – und Meta mit seinen 3 Milliarden Nutzern, selbst wenn es nur ein „Kanal“ ist, kann die gesamte Branche erheblich beeinflussen.
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