Aktuelle Marktstimmung deutet darauf hin, dass der südafrikanische Rand erhebliches Aufwärtspotenzial besitzt, getrieben durch erwartete Änderungen in der Wirtschaftspolitik. Laut einer Jin10-Umfrage unter 14 Investoren und Ökonomen liegt die Währung unterhalb ihres Gleichgewichtsniveaus, wobei die Teilnehmer auf bedeutende Gewinne hoffen, die von einer erfolgreichen Umsetzung der Regierungsreformen abhängen.
Markumfrage zeigt optimistische Erwartungen an den fairen Wert
Die Umfrage unter Investoren und Ökonomen zeigt einen Konsens, dass der Rand im Vergleich zum US-Dollar unterbewertet ist. Die Befragten nannten ein durchschnittliches Ziel für den fairen Wert von 15,64, mit einem Konsensbereich von 12,23 bis 18,00. Die Hälfte der Teilnehmer stuft die Währung als unterbewertet ein, während drei sie als nahezu im Gleichgewicht befindlich ansehen und vier sie als überbewertet betrachten. Diese Meinungsvielfalt spiegelt die Unsicherheit des Marktes hinsichtlich der Treiber der Währung wider, doch die Mehrheit tendiert zu einer Aufwertung, da Reforminitiativen an Schwung gewinnen.
Zentralbank zeigt vorsichtigeren Ausblick auf die Währung
Im Gegensatz zur Marktoptimismus hält die südafrikanische Reservebank eine vorsichtigere Haltung zur kurzfristigen Entwicklung des Rand. Die Institution prognostiziert, dass die Währung bis zum zweiten Quartal 2026 auf 16,73 abwerten wird, während langfristige Prognosen einen Bereich zwischen 16,54 und 17,10 bis 2028 vorsehen. Diese Divergenz zwischen den Markterwartungen und den offiziellen Prognosen unterstreicht die hohe Unsicherheit bezüglich der Performance der Währung angesichts breiter makroökonomischer Gegenwinde.
Fiskalpolitik wird zum entscheidenden Währungstreiber
Frank Blackmore, Ökonom bei KPMG in Johannesburg, erwartet, dass der Rand bis zum Jahresende auf 15,50 steigen wird, was seiner Prognose näher an den Markumfragen liegt als an der Prognose der Reservebank. Blackmore betont, dass die Fiskalpolitik im Jahr 2026 die wichtigste Einflussgröße für die Währungsentwicklung sein wird. Die für den 25. Februar 2026 geplante nationale Haushaltsankündigung wird eine entscheidende Bewährungsprobe für die Reformverpflichtungen der Regierung darstellen und möglicherweise anzeigen, ob die politischen Entscheidungsträger den politischen Willen besitzen, die notwendigen strukturellen Veränderungen umzusetzen, um eine Aufwertung des Rands und eine breitere wirtschaftliche Belebung zu unterstützen.
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Die Aussichten auf eine Aufwertung des Randes hängen vom Erfolg der Regierungsreformen ab
Aktuelle Marktstimmung deutet darauf hin, dass der südafrikanische Rand erhebliches Aufwärtspotenzial besitzt, getrieben durch erwartete Änderungen in der Wirtschaftspolitik. Laut einer Jin10-Umfrage unter 14 Investoren und Ökonomen liegt die Währung unterhalb ihres Gleichgewichtsniveaus, wobei die Teilnehmer auf bedeutende Gewinne hoffen, die von einer erfolgreichen Umsetzung der Regierungsreformen abhängen.
Markumfrage zeigt optimistische Erwartungen an den fairen Wert
Die Umfrage unter Investoren und Ökonomen zeigt einen Konsens, dass der Rand im Vergleich zum US-Dollar unterbewertet ist. Die Befragten nannten ein durchschnittliches Ziel für den fairen Wert von 15,64, mit einem Konsensbereich von 12,23 bis 18,00. Die Hälfte der Teilnehmer stuft die Währung als unterbewertet ein, während drei sie als nahezu im Gleichgewicht befindlich ansehen und vier sie als überbewertet betrachten. Diese Meinungsvielfalt spiegelt die Unsicherheit des Marktes hinsichtlich der Treiber der Währung wider, doch die Mehrheit tendiert zu einer Aufwertung, da Reforminitiativen an Schwung gewinnen.
Zentralbank zeigt vorsichtigeren Ausblick auf die Währung
Im Gegensatz zur Marktoptimismus hält die südafrikanische Reservebank eine vorsichtigere Haltung zur kurzfristigen Entwicklung des Rand. Die Institution prognostiziert, dass die Währung bis zum zweiten Quartal 2026 auf 16,73 abwerten wird, während langfristige Prognosen einen Bereich zwischen 16,54 und 17,10 bis 2028 vorsehen. Diese Divergenz zwischen den Markterwartungen und den offiziellen Prognosen unterstreicht die hohe Unsicherheit bezüglich der Performance der Währung angesichts breiter makroökonomischer Gegenwinde.
Fiskalpolitik wird zum entscheidenden Währungstreiber
Frank Blackmore, Ökonom bei KPMG in Johannesburg, erwartet, dass der Rand bis zum Jahresende auf 15,50 steigen wird, was seiner Prognose näher an den Markumfragen liegt als an der Prognose der Reservebank. Blackmore betont, dass die Fiskalpolitik im Jahr 2026 die wichtigste Einflussgröße für die Währungsentwicklung sein wird. Die für den 25. Februar 2026 geplante nationale Haushaltsankündigung wird eine entscheidende Bewährungsprobe für die Reformverpflichtungen der Regierung darstellen und möglicherweise anzeigen, ob die politischen Entscheidungsträger den politischen Willen besitzen, die notwendigen strukturellen Veränderungen umzusetzen, um eine Aufwertung des Rands und eine breitere wirtschaftliche Belebung zu unterstützen.