Der Verdächtige im Mordfall des ehemaligen japanischen Premierministers legt Berufung gegen das Urteil ein



Tetsuya Yamagami, der des tödlichen Angriffs auf Shinzo Abe beschuldigt wird, kündigte an, das Gerichtsurteil anzufechten. Am 3. Februar wurde bei der Verkündung der Berufung bekannt, dass der Verdächtige gegen das verhängte Urteil protestieren möchte.

Das Bezirksgericht Nara in Japan fällte am 21. Januar dieses Jahres sein Urteil und verurteilte den Verdächtigen zu lebenslanger Haft wegen Beteiligung an der Ermordung des ehemaligen Premierministers. Trotz der Schwere seiner Aussage entschied sich Yamagami, dieses Urteil durch den Berufungsmechanismus des japanischen Rechtssystems anzufechten, um den Fall in einer höheren Instanz neu zu prüfen.

Dieser Schritt des Verdächtigen markiert eine neue Phase in dem langwierigen Gerichtsverfahren, das erhebliche internationale Aufmerksamkeit auf das japanische Rechtssystem und die Sicherheitsfragen für Staatsoberhäupter gezogen hat.
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