Im Jahr 2026, in dem der Wettbewerb um KI-Agenten schnell an Fahrt gewinnt, wird das Open-Source-Projekt Hermes Agent von Nous Research, das als „Agentensystem, das mit dem Nutzer mitwächst“ positioniert ist, zum Fokus der Community. Die Anbindung an Telegram- und Slack-Funktionen sowie die Verknüpfung von KI-Modellen sind ähnlich wie bei OpenClaw, doch im Unterschied zu traditionellen Chatbots wird Hermes Agent als eine „Agenten-Betriebsschicht“ beschrieben, die dauerhaft laufen kann.
Sein Kern liegt in langfristigem Betrieb und dem Aufbau von Fähigkeiten: Der Agent kann nicht nur Aufgaben ausführen, sondern erfolgreiche Erfahrungen auch in wiederverwendbare Fähigkeiten (skills) umwandeln. Über ein Speichersystem optimiert er den Entscheidungsprozess fortlaufend und baut Schritt für Schritt ein Verständnis für das Verhalten und die Vorlieben der Nutzer auf.
Dieser „geschlossene Lernzyklus“ (Closed Learning Loop) ist der entscheidende Unterschied des Hermes Agent. Das System fasst nach dem Abschluss einer Aufgabe automatisch den Ablauf zusammen, erzeugt eine Skill-Datei und ruft sie in nachfolgenden, ähnlichen Situationen direkt auf, um sie weiter zu optimieren. In Kombination mit einer langfristigen Speichermechanik auf Basis von SQLite und Volltextsuche (FTS5) verfügt er über eine Fähigkeit zur Weiterführung über Sitzungen hinweg und startet nicht mehr jedes Mal bei null.
Sicherheits-Experte Yu Cosine sagt, dass sich das System sehr bequem nutzen lässt. Wenn du bereits OpenClaw hast und Hermes Agent auf demselben Gerät betreibst, kannst du die OpenClaw-Konfiguration und den Speicher in Hermes Agent übertragen. In der Nutzung: Nachdem Hermes Agent eine Telegram-Schwachstelle behoben hat, erstellt er automatisch einen Skill. Sogar im Gefühl heraus ist die Nutzung von Hermes Agent mit GPT 5.4 besser als auf OpenClaw. Auch Funktionen wie das Anzeigen der verwendeten Tokens übertreffen Claude Code.
Geschlossener Lernzyklus als entscheidender Unterschied von Hermes Agent
Im Unterschied zu traditionellen Chatbots oder IDE-Assistenztools wird Hermes Agent als eine „Agenten-Betriebsschicht“ positioniert, die dauerhaft laufen kann. Sein Kern liegt in langfristigem Betrieb und dem Aufbau von Fähigkeiten: Der Agent kann nicht nur Aufgaben ausführen, sondern erfolgreiche Erfahrungen auch in wiederverwendbare Fähigkeiten (skills) umwandeln. Über ein Speichersystem optimiert er den Entscheidungsprozess fortlaufend und baut Schritt für Schritt ein Verständnis für das Verhalten und die Vorlieben der Nutzer auf.
Dieser „geschlossene Lernzyklus“ (Closed Learning Loop) ist der entscheidende Unterschied des Hermes Agent. Das System fasst nach dem Abschluss einer Aufgabe automatisch den Ablauf zusammen, erzeugt eine Skill-Datei und ruft sie in nachfolgenden, ähnlichen Situationen direkt auf, um sie weiter zu optimieren. In Kombination mit einer langfristigen Speichermechanik auf Basis von SQLite und Volltextsuche (FTS5) verfügt er über eine Fähigkeit zur Weiterführung über Sitzungen hinweg und startet nicht mehr jedes Mal bei null.
Upgrade-Version von OpenClaw: Worin liegt das Besondere an Heremes Agent?
In der Bereitstellungsarchitektur geht Hermes Agent klar in Richtung „Entlokalisierung“. Das System kann in einer VPS, in Docker, in der Cloud oder in einer serverless-Umgebung betrieben werden und verbindet über ein einziges Gateway mehrere Plattformen wie Telegram, Discord, Slack, WhatsApp. So können Nutzer jederzeit mit dem Agenten interagieren, während die Aufgaben im Backend kontinuierlich ausgeführt werden. Durch dieses Design geht KI von „Werkzeug“ hin zu „dauerhaftem digitalem Arbeitskraft“-Charakter.
Auf der Model-Ebene verfolgt Hermes eine vollständig offene Strategie und unterstützt eine Vielzahl von Inferenz-Engines, darunter OpenAI, OpenRouter (200+ Modelle), GLM, Kimi, MiniMax usw., und kann sogar Endpunkte für selbstgehostete Modelle anbinden. Nutzer können per einfacher Befehlsweise das Modell wechseln und so Probleme der Anbieterbindung vermeiden.
Hermes Agent zerlegt komplexe Aufgaben in parallele Workflows
Hermes Agent ist mit mehr als 40 Tools ausgestattet, die Websuche, Browser-Automatisierung, Code-Ausführung und Multimediagenerierung abdecken, und unterstützt zudem die Erweiterung MCP (Model Context Protocol). Das System besitzt außerdem eine Planungskomponente und ermöglicht es, regelmäßige Aufgaben in natürlicher Sprache festzulegen, etwa das automatische Erstellen von Berichten oder das Ausführen von Backups.
Das Sub-Agenten- (sub-agent) Mechanismus erlaubt es, komplexe Aufgaben in parallele Workflows aufzuteilen, die jeweils unabhängig laufen. Das steigert die Effizienz und senkt die Kosten für den Kontext. Dadurch ist Hermes nicht nur ein einzelner Assistent, sondern kommt eher einer skalierbaren Automatisierungslösung gleich.
Derzeit hat Hermes Agent bereits auf GitHub über 39k? Sterne gesammelt und ist damit eines der am stärksten beachteten Open-Source-KI-Agent-Frameworks im Jahr 2026. Der Markt stellt es häufig in einen Vergleich mit Tools wie OpenClaw, doch im Unterschied zu Systemen, die auf vom Menschen entworfene Skills setzen, legt Hermes mehr Wert auf die Fähigkeit des Agenten zur eigenen Weiterentwicklung.
Dieser Artikel soll auch Hermes-Liebe haben! Ein OpenClaw, der sich selbst weiterentwickelt: Was ist Hermes Agent? Erstmals erschienen in Ketten-News ABMedia.