Ehemaliger Sonderkorrespondent diskutiert offen über die Geschichte, Bitcoin in das Weiße Haus zu bringen und bei einer Normalisierung beizuwohnen, sowie neue Tipps für Einsteiger

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Bitcoin Magazine Podcast 會 die Einladung an den ehemaligen Whitehouse-Reporter Colva (Frank Corva) , der seinen Werdegang teilt, von der Mainstream-Nachrichtenbranche hin zu einem Bitcoin-Befürworter. Im Interview berichtet Corva von seinen langjährigen Beobachtungen von Bitcoin im Weißen Haus, analysiert die Rolle von Bitcoin im humanitären Bereich und in der globalen Finanzsouveränität sowie gibt Ratschläge für Einsteiger in die Krypto-Szene.

Werdegang von Corva beim Eintritt ins Weiße Haus

Corvas beruflicher Einstieg ins Weiße Haus begann vor fünf Jahren. Damals war er Dozent an einer Universität und schrieb Artikel auf der Substack-Plattform. Er stellte fest, dass die Darstellung von Bitcoin BTC in der Mainstream-Öffentlichkeit nicht fair war. Basierend auf seinem Hintergrund bei den Vereinten Nationen sowie auf praktischer Erfahrung in der Entwicklungsarbeit in Venezuela und Ghana glaubte er, dass Medien Menschen mit genau solchen Hintergründen brauchen, die sich für Bitcoin einsetzen. In den folgenden vier Jahren wechselte er zu einem Vollzeitjob bei Bitcoin Magazine. Mithilfe seiner professionellen Erfahrung und seiner Berichtskompetenz erhielt er schließlich die Chance, als Sonderkorrespondent ins Weiße Haus entsandt zu werden.

Zeuge werden, wie Bitcoin unter der Politik des Weißen Hauses „normalisiert“ wurde

Corva blickt auf die Zeit zurück, in der er als Sonderkorrespondent im Weißen Haus tätig war. Er bezeugte, dass im Weißen Haus der erste Kryptogipfel einberufen wurde. Er weist darauf hin, dass die wichtigste Aufgabe damals darin bestand, Diskussionen über Bitcoin im Pressebereich zu normalisieren, sodass es von einem Randthema zu einem Bestandteil von nationalen Politikdebatten wurde. Auf politischer Ebene erwähnt Corva insbesondere die Kontroverse im CLARITY Act „Clearity-Gesetz“ zum Schutz von Entwicklern sowie die rechtliche Abgrenzung bei Entwicklern von Privatspartechnologien.

Was ist die Bitcoin-Strategie von Trump?

Corva sagt, der zentrale Kurswechsel der Trump-Regierung in Bezug auf Bitcoin habe darin bestanden, durch eine Executive Order ein Bitcoin Strategic Reserve „Bitcoin Strategic Reserve“ einzurichten. Damals übernahmen Regierungsbeamte das Blockchain Regulatory Certainty Act, kurz BRCA, das „Blockchain-Regulierungssicherheit-Gesetz“, mit dem Ziel, zu verhindern, dass Softwareentwickler fälschlicherweise als Money Transmitters „Geld-Weiterleiter“ eingestuft werden.

Auch das Blanche Memo „Blanche-Memorandum“, das von der Trump-Regierung veröffentlicht wurde, stehe sinnbildlich für einen wichtigen Wandel: Die Behörden neigen aktuell dazu, die Strafverfolgung auf Einzelpersonen zu richten, die mithilfe der Technologie illegale Aktivitäten ausüben, und nicht auf die Softwareentwickler selbst. Allerdings erinnert er auch daran, dass das Justizministerium derzeit bei der Umsetzung dieser Politik bislang keine nachgelagerte Nachverfolgung zeigt. Corva steht der langfristigen Stabilität solcher Politiken mit Vorbehalten gegenüber. Er ist der Ansicht, dass es allein durch Executive Orders oder das Blanche Memo nicht möglich sei, das Problem zu lösen. Verwaltungsmaßnahmen könnten sich leicht ändern, wenn sich die politische Führung wechselt. Um der Branche dauerhaft rechtliche Wirksamkeit zu geben, müsse man diese Politiken durch den Gesetzgebungsprozess offiziell in das Gesetz aufnehmen, damit die Rechte von Entwicklern und Inhabern wirklich geschützt werden können.

Der humanitäre Geist von Bitcoin

Corva verlagert seinen Blick auf die konkreten Anwendungsfälle von Bitcoin in Entwicklungsländern. Er dokumentiert ausführlich die Funktionsweise der südafrikanischen Bitcoin Ekasi-Bitcoin-Community. Indem er über die Geschichten lokaler Persönlichkeiten wie Luthando Bambi berichtet, deckt er auf, wie digitale Vermögenswerte Menschen den Zugang zu Finanztransaktionen ermöglichen, die keinen traditionellen Bankdienst haben.

Corvas Feld-Erfahrung in Venezuela und Ghana hat ihm verständlich gemacht, dass Bitcoin eine Rettungstechnologie ist, die von dem globalen traditionellen Finanzsystem ausgeschlossen wird. Er erzählt von diesen menschenorientierten Geschichten, die die Lücke in der aktuellen Mainstream-Narration füllen können. Er will damit Politikgestaltern beweisen, dass Bitcoin notwendig ist in Bezug auf Menschenrechte und Ermächtigung. So soll er die Vorurteile der Kritiker gegenüber Bitcoin ausgleichen. Corva vergleicht die gegenwärtige technologische Veränderung mit einer modernen „Renaissance“. Er ist der Meinung, dass ein solides Währungssystem der Grundpfeiler ist, der sozialen Wandel vorantreibt. Er sagt, dass die Entwicklung der Dezentralisierung es Einzelnen ermöglicht, sich von der übermäßigen Überwachung durch zentralisierte Institutionen zu befreien und echte Autonomie zu verwirklichen.

Ratschläge für Einsteiger in die Krypto-Szene

Für Einsteiger, die gerade erst eingestiegen sind, teilt Corva seine persönlichen praktischen Empfehlungen. Corva befürwortet, eine Dollar Cost Averaging-Strategie, kurz DCA, die „Methode des Durchschnittskostenansatzes“, zu verfolgen. Er betont, dass es am besten sei, einen angemessenen Fiat Buffer (Fiat-Puffer) zu halten, um in Marktschwäche nicht in Panik Entscheidungen zu treffen. Er ist der Ansicht, dass die Teilnehmer die „Zeitpräferenz“ senken sollten und sich auf eine langfristige Strategie konzentrieren. Außerdem ermutigt er Fachleute aus verschiedenen Bereichen, etwa Buchhalter, Schriftsteller und andere, ihre Fähigkeiten in die Community einzubringen. Er glaubt, dass eine aktive Teilnahme am Austausch und die Interaktion mit lokalen Politikern die Reichweite der Community effektiv vergrößern kann, sodass Bitcoin zum Katalysator für gesellschaftlichen Fortschritt wird. Abschließend weist er darauf hin, nicht zu erwarten, über Nacht Rendite zu erhalten. Solange man gutherzig bleibt und kontinuierlich hart arbeitet, wird sich das Leben auf unerwartete Weise verändern.

Der Artikel „Ehemaliger Sonderkorrespondent spricht offen darüber, die Geschichte zu erleben, wie Bitcoin im Weißen Haus normalisiert wurde“, außerdem mit Ratschlägen für Einsteiger, erschien zuerst in „Ketten-News ABMedia“.

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