Naoris startet die Quanten-Blockchain und bietet einen quantensicheren Schutz für Bitcoin- und Ethereum-Vermögenswerte.

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Gate News Nachricht: Während die Blockchain-Branche die Bedrohung durch Quantencomputing beschleunigt adressiert, ist das Naoris Protocol offiziell mit seinem postquantumfähigen Blockchain-Mainnet live gegangen. Das Netzwerk setzt seit seiner Erstellung auf Post-Quantum-Kryptografie-Technologie. Die verwendeten Algorithmen wurden vom National Institute of Standards and Technology (NIST) der USA genehmigt. Ziel ist es, zu verhindern, dass zukünftige Quantencomputer die Elliptic-Curve-Digital-Signature-Algorithmen (ECDSA) knacken, auf denen gängige Blockchain-Plattformen wie Bitcoin und Ethereum basieren.

Naoris’ Chief Growth Officer Nathaniel Szerezla erklärte, das Projekt setze auf eine standardisierte ML-DSA-Signatur. Dabei handelt es sich um die von NIST genehmigte Version des CRYSTALS-Dilithium-Algorithmus, die sicherstellt, dass das Netzwerk von Anfang an über quantensichere Eigenschaften verfügt. Nachdem Nutzer ihre Konten an einen Post-Quantum-Schlüssel gebunden haben, erzwingt das System eine einmalige, nicht umkehrbare Umwandlung und akzeptiert ausschließlich Post-Quantum-Signaturtransaktionen. Transaktionen, die nur klassische ECDSA-Signaturen verwenden, werden abgelehnt.

Derzeit betreibt das Naoris-Netzwerk begrenzte Validator-Knoten. In dem Testnet wurden bereits mehr als 106M Post-Quantum-Transaktionen verarbeitet, während gleichzeitig über 603M Sicherheitsbedrohungen erkannt wurden. Szerezla warnte, Blockchain-Vermögenswerte, die sich auf traditionelle Kryptografie verlassen, erhielten nicht automatisch Schutz; Nutzer müssten ihre Vermögenswerte zu Naoris migrieren, um in den Genuss quantensicherer Garantien zu kommen.

Währenddessen erforschen auch Bitcoin- und Ethereum-Entwickler Quantenresistenz-Lösungen. Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin schlug vor, alternative Signaturverfahren, die Quantenangriffe abwehren können, anstelle der BLS- und ECDSA-Signaturen im Protokoll zu verwenden. Bitcoin-Entwickler treiben derweil den BIP-360-Vorschlag voran, der mit „Pay-to-Merkle-Root“ die Offenlegung öffentlicher Schlüssel reduziert, um für die spätere Hinzufügung von Post-Quantum-Signaturen vorbereitet zu sein. Da die Transaktionshistorie in Blockchains öffentlich und dauerhaft ist, könnten Angreifer – sobald Quantencomputer über ausreichende Fähigkeiten verfügen – aus alten Transaktionssignaturen private Schlüssel rekonstruieren. Naoris’ Strategie zielt genau darauf ab, diese Art von Risiko zu vermeiden.

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