Eine neue Debatte formt sich rund um grenzüberschreitende Abwicklung und tokenisierte Finanzen. XRP-Ledger-Unterstützer sagen, dass konforme Blockchain-Werkzeuge bereits On-Chain existieren.
Sie argumentieren, dass dies den Fall für geschlossene Systeme und komplexe bilaterale Liquiditätsmodelle schwächt. Die Diskussion erhielt auch Aufmerksamkeit, nachdem Kommentare des Ripple-CTO David Schwartz dazu veröffentlicht wurden.
Einige Markanalysten sagen, der IWF bevorzuge permissionierte Blockchains gegenüber offenen Netzwerken. Sie argumentieren, dass die Hauptsorge die On-Chain-Compliance für regulierte Finanzen sei. Dazu gehören Identitätsprüfungen, Marktregeln und Anti-Geldwäsche-Vorschriften.
XRP-Ledger-Befürworter sagen, dass neue Werkzeuge diese Bedenken innerhalb eines öffentlichen Netzwerks adressieren. Sie führen XLS-80 und XLS-81 als wichtige Ergänzungen an. Diese Vorschläge unterstützen Permissioned Domains und eine Permissioned DEX auf XRPL.
Ich denke, der IWF liegt mit riesigem Abstand völlig falsch und hat die Rechnung ohne native On-Chain-Compliance gemacht, so wie wir sie mit XRP’s Permissioned DEX/Domain haben.
Außerdem: Warum sind neutrale Assets wie XRP (oder ETH/BTC usw.) die Antwort auf die offene Settlement-Asset-Lücke ihres Modells:
- Der IWF ist in favor von… pic.twitter.com/s8UsmLUDNX
— Vet (@Vet_X0) April 2, 2026
Unterstützer sagen, dass diese Funktionen den Zugang auf genehmigte Nutzer begrenzen können. Sie sagen außerdem, dass Emittenten Handelsregeln und Compliance-Checks anwenden können. In diesem Modell kann regulierte Aktivität On-Chain stattfinden, ohne das Netzwerk zu schließen.
Sie verweisen auch auf dezentralisierte Identitätstools und verifizierbare Credentials. Diese Systeme können helfen, den Status und die Berechtigungen der Nutzer zu bestätigen. Infolgedessen sagen die Befürworter, dass öffentliche Chains regulierte Finanzaktivität unterstützen können.
Der zweite Teil der Debatte betrifft Fragmentierung der Liquidität. Kritiker des aktuellen Modells sagen, dass die Stablecoin-Abwicklung weiterhin von vielen getrennten Pools abhängt. Das könne Kosten erhöhen und grenzüberschreitende Übertragungen verlangsamen.
Einige politische Vorschläge haben synthetische CBDCs unterstützt, die gegen Reserven der Zentralbanken ausgegeben werden. Unterstützer sagen, das könnte das Run-Risk reduzieren und die Qualität der Abwicklung verbessern. Kritiker sagen jedoch, dass die Struktur weiterhin eine komplexe Liquiditätskarte hinterlässt.
Sie argumentieren, dass jedes Stablecoin-Paar möglicherweise weiterhin offiziell unterstützt werden muss. Wenn viele Zentralbanken teilnehmen, kann die Zahl der Verbindungen schnell steigen. Bei 20 Zentralbanken könnte das Netzwerk 190 bilaterale Pools benötigen.
XRP-Unterstützer sagen, dass ein neutrales Bridge-Asset einen einfacheren Weg bietet. Sie argumentieren, dass ein einziges liquides Asset viele Korridore gleichzeitig verbinden kann. Das könnte den Bedarf an direkten Vereinbarungen zwischen jeder Zentralbank reduzieren.
In dieser Debatte wird XRP als ein mögliches neutrales Settlement-Asset dargestellt. Unterstützer nennen außerdem ETH und BTC in umfassenderen Diskussionen. Ihr Kerngedanke ist, dass offene Assets die Nachfrage über Märkte hinweg bündeln können.
Sie sagen, dass ein neutrales Asset als Brücke zwischen verschiedenen Tokens dienen kann. Diese Struktur könnte den Bedarf an brachliegendem Kapital in direkten Paaren senken. Sie könnte auch den Zugang verbessern, wenn die lokale Liquidität dünn bleibt.
Das Argument ist sichtbarer geworden, da tokenisierte Assets weiter expandieren. Mehr Unternehmen untersuchen On-Chain-Zahlungen, Lending- und Abwicklungs-Tools. Das hat neue Fragen darüber aufgeworfen, welches Bas-Asset sich am besten für Bewegungen eignet.
Die Befürworter sagen, dass es nicht nur um Geschwindigkeit geht. Sie fokussieren auch auf Kapitaleffizienz und einfacheres Routing. Diese beiden Faktoren rücken jetzt in den Mittelpunkt der Abwicklungsdebatte.
Die Diskussion wurde breiter, nachdem ein neueres Statement des Ripple-CTO David Schwartz veröffentlicht wurde. Er reagierte auf Behauptungen über Ripple’s große XRP-Bestände. Ripple wird oft damit zitiert, etwa 34 Milliarden XRP zu halten.
Schwartz schrieb: „Ja, das ergibt für uns geschäftlich Sinn… aber wir wollen es nicht machen, weil es auch diesem anderen Unternehmen Geld einbringt.“ Die Bemerkung bezog sich auf Behauptungen, Banken würden XRP vermeiden, weil Ripple davon profitiert. Der Kommentar verbreitete sich weit über Krypto-Märkte hinweg.
🚨😳 David Schwartz hat gerade das meistgefragte XRP-FUD in einer einzigen harten Zeile abgeschaltet!!
Warum würden globale Banken XRP übernehmen und den Preis pushen, wenn Ripple ~34B Tokens hält? (Macht das Ripple dadurch unglaublich wertvoll?)
David Schwartz hat es gerade auf den Punkt gebracht:
„Ja, das ergibt geschäftlich Sinn für uns… aber wir… pic.twitter.com/DsIZokGv1r— Stellar Rippler🚀 (@Stellar_Rippler) April 2, 2026
Unterstützer sagen, dass Banken normalerweise Tools wählen, die Kosten senken und Zeit sparen. In dieser Sichtweise blockiert der Vorteil eines Unternehmens nicht die kommerzielle Nutzung. Sie argumentieren, dass die Übernahme stärker von der Utility abhängt als von Ownership-Optik.
Die Debatte verknüpft nun Technologie, Compliance und Abwicklungsdesign. XRP-Ledger-Unterstützer sagen, dass öffentliche Netzwerke die Bedürfnisse regulierter Märkte erfüllen können. Sie sagen außerdem, dass neutrale Bridge-Assets in der globalen Zahlungsplanung mehr Aufmerksamkeit verdienen.