US-Spot-Bitcoin-ETFs fanden im März endlich wieder etwas Halt und verzeichneten nach einem harten Start in 2026 ihre erste monatliche Zuflussperiode des Jahres. Die Kategorie zog im Monatsverlauf 1,32 Milliarden US-Dollar an und markierte damit ihren ersten monatlichen Gewinn seit Oktober 2025, so SoSoValue. Das ist ein bemerkenswerter Wandel, auch wenn er nicht ganz die ganze Geschichte des Quartals erzählt. Allein im Januar gab es ungefähr 1,61 Milliarden US-Dollar an Rücknahmen, gefolgt von weiteren 207 Millionen US-Dollar an Abflüssen im Februar. Insgesamt endete das erste Quartal damit weiterhin etwa 500 Millionen US-Dollar im Minus. Der März brachte Erleichterung, aber keinen vollständigen Reset Die Trendwende im März deutet darauf hin, dass die Nachfrage zumindest in gewissem Maß zurückgekehrt ist, nachdem es Wochen mit schwächerer Stimmung und anhaltendem Verkaufsdruck gab. Dennoch war die Erholung nur teilweise und nicht entscheidend. Die ETF-Zuflüsse verbesserten sich zwar, aber der vorherige Schaden war groß genug, dass ein einziger stärkerer Monat ihn nicht vollständig umkehren konnte. Das sagt etwas über die Stimmung im Markt. Käufer von Bitcoin-ETFs waren im März bereit zurückzukehren, aber nicht in einer Weise, die die Vorsicht ausgeräumt hätte, die sich in den ersten beiden Monaten des Jahres aufgebaut hatte. Geopolitische Spannungen und ein insgesamt risikovermeidender Ton scheinen dafür gesorgt zu haben, dass die Überzeugung nicht zu breit oder zu aggressiv wurde. Q1 endet weiterhin unter Druck Damit schließt das Quartal mit einem gemischten Bild. Einerseits durchbrach der März die negative Serie und gab dem ETF-Komplex seinen ersten echten Zuflussimpuls im Jahr 2026. Andererseits deutet die breitere Q1-Zahl weiterhin auf einen Markt hin, der das Vertrauen noch nicht vollständig zurückgewonnen hat. Für Bitcoin bleibt damit die ETF-Geschichte in einer interessanten Zwischenzone. Die Produkte ziehen weiterhin Kapital an, sobald sich die Stimmung stabilisiert, aber das Stromprofil wirkt fragiler als in den stärkeren Phasen im letzten Jahr. Die Nachfrage ist da, ganz klar. Sie verläuft nur im Moment nicht in einer geraden Linie.