Gate News-Nachricht vom 2. April: Mehr als 200 Organisationen für Kinderrechte und Fachleute, darunter die American Federation of Teachers sowie die American Counseling Association, haben gemeinsam einen Brief an den YouTube-CEO Neal Mohan und den Google-CEO Sundar Pichai gerichtet. Sie fordern, dass die Plattform KI-generierte minderwertige „Junk-Videos“ (AI slop) umfassend verbietet, sodass sie auf YouTube Kids erscheinen. Der gemeinsame Brief wurde von der Kinderrechtsorganisation Fairplay initiiert. Auch bekannte Wissenschaftler wie der Autor von „The Anxious Generation“, Jonathan Haidt, haben ihn mitunterzeichnet. In dem Schreiben wird darauf hingewiesen, dass große Mengen an per KI massenhaft produzierten Videoinhalten die Plattform YouTube Kids überschwemmen. Diese Videos sind billig in der Herstellung, inhaltlich absurd oder ohne Bedeutung, werden jedoch so durch Algorithmen gestaltet, dass sie dauerhaft Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die Aufmerksamkeit von Kindern „entführen“. Fairplay hat ermittelt, dass die umsatzstärksten KI-Junk-Content-Kanäle, die sich an Kinder richten, einen Jahresumsatz von über 4,25 Millionen US-Dollar erzielen. Bei den Videos auf YouTube Kids, die sich an Kinder unter 8 Jahren richten, machen hingegen nur etwa 5 % hochwertige Inhalte aus. Rachel Franz, Projektleiterin bei Fairplay, erklärte, dass KI-generierte Inhalte die Realität verfälschen, Chaos erzeugen, die kognitive Entwicklung von Kindern gegenüber der Welt beeinträchtigen und dass die Plattformalgorithmen diese Art von Inhalten kontinuierlich an Nutzer im jüngeren Alter empfehlen, wodurch ein Kontakt nahezu unvermeidbar wird. Die Allianz stellt mehrere strukturelle Reformforderungen.