Ripple hat einen neuen Token-Standard vorgeschlagen, XLS-33, genannt „Confidential Multi-Purpose Tokens“, der darauf abzielt, Kontostände auf der XRPL zu verbergen.
Der Vorschlag konzentriert sich auf die institutionelle Übernahme, indem Finanzdaten privat gehalten werden, während die nachprüfbare Integrität des Ledgers erhalten bleibt.
XLS-33 ist so konzipiert, dass sowohl Transaktionsbeträge als auch Kontostände verborgen werden. Die gesamte Umlaufmenge bleibt nachweisbar, was die Blockchain vertrauenslos und transparent hält. Das System verwendet Zero-Knowledge-Proofs, um Transaktionen zu validieren, ohne die tatsächlichen Zahlen offenzulegen.
Verschlüsselte Kontostände werden mithilfe der EC-ElGamal-Technologie umgesetzt. Dadurch können Nutzer Eigentum und Gültigkeit bestätigen, während sensible Daten privat bleiben. Banken können das System nutzen, ohne Kontodetails öffentlich offenzulegen.
🚨UPDATE: Ripple PROPOSES CONFIDENTIAL MPT Tokens (XLS-33) — Hiding XRPL Balances For BIG BANKS While Staying COMPLIANT 🤯🔥
Ein neuer Forschungs-Vorschlag von @Ripple führt CONFIDENTIAL MULTI-PURPOSE TOKENS (XLS-33) ein — löst eines der größten Hindernisse für … https://t.co/3fnsXCFiZ1 pic.twitter.com/vgXPWQM11T
— Diana (@InvestWithD) 30. März 2026
Das Design adressiert außerdem Datenschutzbedenken, die Institutionen häufig davon abhalten, öffentliche Blockchains zu nutzen. Indem Transaktionsdetails verborgen bleiben, können Banken beitreten, ohne interne Abläufe offenzulegen. Das System balanciert Transparenz und Vertraulichkeit effektiv aus.
XLS-33 lässt sich zudem in Rippples bestehende XRPL-Infrastruktur integrieren. Das bedeutet, dass Institutionen es übernehmen können, ohne Kernprozesse zu ändern. Das Design hält die Performance aufrecht und führt zugleich erweiterte Datenschutzkontrollen ein.
Auch bei vertraulichen Kontoständen können Emittenten Token einfrieren, prüfen oder zurückrufen, wenn dies erforderlich ist. So bleibt die regulatorische Compliance vollständig gewahrt. Ripple betont, dass XLS-33 für Privatsphäre und Aufsicht gleichermaßen gebaut ist.
Banken können Transaktionen intern nachverfolgen und verifizieren, ohne Zahlen öffentlich offenzulegen. Das System unterstützt Audits und schützt zugleich sensible Daten. Regulierungsbehörden können außerdem auf notwendige Informationen in kontrollierter Weise zugreifen.
Ripple-Präsidentin Monica Long sagt, dass die dezentrale Identität von XRPL Daten in portable, nutzergesteuerte Token verwandelt, die von Zero-Knowledge-Proofs angetrieben werden. So können Institutionen nachweisen, dass Transaktionen gültig sind, ohne rohe Zahlen offenzulegen.
Ripple President Monica Long says #XRPL’s decentralized identity turns data into portable, user-controlled tokens powered by zero-knowledge proofs.
DNA Protocol has launched its zk-solution for institutional identities and credentials, converting sensitive records into XDNA… pic.twitter.com/tJAaF0zn0z
— Skipper | XRPL (@skipper_xrp) 30. März 2026
Ebenso hat DNA Protocol eine Zero-Knowledge-Lösung für institutionelle Identitäten und Credentials auf den Markt gebracht.
Ihre XDNA-Token wandeln sensible Datensätze in private, verifizierbare Token um. Dieser Ansatz passt zu Rippples Vision für vertrauliche Finanzdaten auf öffentlichen Blockchains.
XLS-33 setzt auf Zero-Knowledge-Proofs, um Transaktionen zu bestätigen. Jeder Kontostand ist verschlüsselt, sodass Dritte private Informationen nicht einsehen können. Trotz Verschlüsselung bleibt die gesamte Umlaufmenge zur Transparenz nachweisbar.
Die EC-ElGamal-Verschlüsselung stellt sicher, dass Daten während der Übertragungen geschützt bleiben. Emittenten können Konten prüfen oder Token bei Bedarf einfrieren. So erhalten Banken neben dem Schutz der Privatsphäre auch operative Kontrolle.
Das System spiegelt Lösungen wie die XDNA-Token von DNA Protocol wider. XDNA wandelt private Datensätze ebenfalls in verifizierbare, verschlüsselte Token um. Rippples XLS-33 folgt ähnlichen Prinzipien für finanzielle Vertraulichkeit.
XLS-33 ist mit bestehenden XRPL-Systemen kompatibel. Institutionen können es integrieren, ohne ihre aktuellen Workflows zu stören. Dieses Design ermöglicht ein nahtloses Gleichgewicht zwischen Sicherheit, Privatsphäre und Bedienbarkeit.
XLS-33 könnte großen Banken dabei helfen, XRPL-Netzwerke beizutreten. Versteckte Kontostände lösen eine zentrale Sorge hinsichtlich der öffentlichen Exponierung. Vertrauliche Token könnten die großflächige Einführung der Blockchain-Technologie steigern.
Das Ledger bleibt transparent, während sensible Daten privat bleiben. Banken können Transaktionen weiterhin prüfen und Regeln intern durchsetzen. Diese Kombination schafft Vertrauen für die institutionelle Teilnahme.
Ripple ist der Ansicht, dass XLS-33 den Weg für Billionen an zukünftigen Transaktionen ebnen könnte. Private, aber nachweisbare Ledger könnten neue Finanzströme freisetzen. Der Vorschlag zeigt, wie Blockchain sowohl Transparenz- als auch Datenschutzanforderungen erfüllen kann.
Wenn es übernommen wird, könnte XLS-33 die Nutzerbasis von XRPL unter großen Organisationen erweitern. Banken können Blockchain nutzen, ohne interne oder regulatorische Anforderungen zu beeinträchtigen. Dies könnte eine neue Phase in der institutionellen Blockchain-Übernahme markieren