Morgan Stanley plant, sein vorgeschlagenes Spot-Bitcoin BTC$66,894.91 Exchange-Traded Fund (ETF) zu 14 Basispunkten zu bepreisen, ein Niveau, das knapp unter den aktuellen kostengünstigen Optionen für ähnliche Produkte liegt, gemäß einer geänderten Einreichung bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC). Dieser Schritt könnte eine neue Runde des Wettbewerbs um Gebühren unter bestehenden Fonds auslösen.
Die neueste S-1-Einreichung, die am Freitag eingereicht wurde, zeigt, dass die Bank Rivalen unterbietet, die näher an 15 bis 25 Basispunkten liegen. Die niedrigste Gebühr auf dem Markt heute ist Grayscale’s Bitcoin Mini Trust ETF BTC$66,894.91, der eine Kostenquote von 0,15 % hat. Größere Fonds, einschließlich BlackRock’s iShares Bitcoin Trust (IBIT), haben ihre Produkte zu 25 Basispunkten bepreist.
Auf dem Papier sieht die Lücke schmal aus. In der Praxis könnte es jedoch ausreichen, um Geld zu verschieben.
Spot-Bitcoin-ETFs bieten nahezu identische Exponierung. Jeder Fonds hält Bitcoin und zielt darauf ab, seinen Preis nachzuverfolgen. Das lässt die Kosten zu einer der wenigen Variablen werden, auf die Investoren und Berater reagieren können. Ein Finanzberater kann einen Kunden von einem ETF zu einem anderen mit einem einzigen Trade bewegen, während er die gleiche Exponierung beibehält und die jährlichen Gebühren senkt.
Diese Dynamik hat den ETF-Markt zuvor geprägt, und kostengünstigere Produkte neigen dazu, Zuflüsse anzuziehen, während Fonds mit höheren Gebühren im Laufe der Zeit Vermögenswerte verlieren können. Grayscale’s Flaggschiffprodukt, sein Bitcoin Trust (GBTC), hält etwa 10 Milliarden Dollar an Vermögenswerten, ein Rückgang von 29 Milliarden Dollar bei der Einführung im Januar 2024.
Die Größe von Morgan Stanley fügt eine weitere Ebene hinzu. Ihre Vermögensverwaltungsabteilung verwaltet Billionen von Kundenvermögen und hat eines der größten Beraternetzwerke der Branche. Selbst kleine Zuordnungsänderungen in dieser Basis könnten Milliarden von Dollar zwischen Fonds verschieben.
Die Preisentscheidung weist auch auf eine Strategie hin. Durch den Einstieg mit einer niedrigeren Gebühr könnte Morgan Stanley darauf abzielen, schnell Marktanteile in einem Markt zu gewinnen, in dem Produkte schwer zu unterscheiden sind. Kosten und Zugang, nicht die Struktur, entscheiden oft darüber, welche Fonds wachsen.
Die Einreichung folgt der Bestätigung von der New Yorker Börse, dass eine Notiz zur Listung für MSBT ausgegeben wurde, was signalisiert, dass das Produkt schnell mit dem Handel beginnen könnte, wenn es genehmigt wird.
Wenn die Regulierungsbehörden zustimmen, wäre der Fonds der erste Spot-Bitcoin-ETF, der direkt von einer großen US-Bank ausgegeben wird, und würde eine neue Phase des Wettbewerbs einleiten, in der Gebühren und Vertrieb das Ergebnis bestimmen.