Am 26. März erlebten die US-Spot-Bitcoin-ETFs den größten Mittelabfluss der letzten drei Wochen: Der Netto-Mittelabfluss am selben Tag lag bei über 170 Millionen US-Dollar. Selbst Ark Invest (Ark Invest), das Kryptowährungen traditionell stark unterstützt, verkaufte am selben Tag in großem Stil den von ihm selbst und 21Shares gemeinsam herausgegebenen Bitcoin-ETF. Dabei setzte es knapp 500.000 Aktien ab; der Wert lag bei etwa 11,2 Millionen US-Dollar.
Laut SoSoValue-Daten verzeichneten die US-Spot-Bitcoin-ETFs am Donnerstag einen Nettoabfluss von 171,2 Millionen US-Dollar. Das ist der größte tägliche Verlust seit dem 6. März. Unter den Produkten führte der Abfluss des BlackRock-ETFs IBIT mit 41,9 Millionen US-Dollar. Auch die Fonds von Fidelity, Bitwise und aus dem Hause Ark verzeichneten Abflüsse von jeweils mehr als 30 Millionen US-Dollar.
Analysten: Gewinnmitnahmen kurzfristig, kein Auseinanderdriften des langfristigen Vertrauens Nick Ruck, Research Director bei LVRG, analysiert, dass der Abfluss diesmal vor allem Gewinnmitnahmen widerspiegelt: Absicherungsmaßnahmen angesichts der Unsicherheit in der Gesamtwirtschaft sowie Kapitalrotation, wenn der Markt schwankt. Nicht dagegen sei es zu einer grundlegenden Veränderung des Anlagevertrauens über lange Sicht gekommen.
Nick Ruck weist darauf hin, dass institutionelle Anleger Kryptowährungen weiterhin eher vorsichtig, aber optimistisch gegenüberstehen. Einerseits bleibt das Interesse an Bitcoin hoch; andererseits akzeptieren sie zunehmend die Tokenisierung traditioneller Vermögenswerte. Er erklärt, dass die Stimmung der Institutionen vor allem von makroökonomischen Faktoren beeinflusst wird, darunter der Krieg zwischen den USA und dem Iran sowie die daraus resultierende globale Verknappung von Erdöl.
Andererseits verzeichneten auch die Ether-Spot-ETFs am Donnerstag einen Nettoabfluss von 92,5 Millionen US-Dollar. Zudem ist dies bereits der siebte Handelstag in Folge, in dem Abflüsse zu beobachten waren; damit wurde die längste Verlustserie seit Dezember 2025 aufgeschrieben.
Ark reduziert Bestand an eigenem Bitcoin-ETF Während institutionelles Kapital seine Positionen neu ausrichtet, verkaufte Ark Invest, angeführt von Cathie Wood, am Donnerstag insgesamt 495.000 Aktien seines ARK-21Shares-Bitcoin-ETFs (ARKB). Der Wert lag bei rund 11,2 Millionen US-Dollar.
Am selben Tag reduzierte Ark außerdem den Bestand an mehreren börsennotierten Aktien mit Krypto-Bezug, darunter der Verkauf von Bullish-Aktien im Wert von 6,7 Millionen US-Dollar sowie der Verkauf von Block-Aktien im Wert von etwa 5,1 Millionen US-Dollar. Diese Maßnahmen standen im Einklang mit dem allgemeinen Verkaufsdruck am selben Tag im Technologiesektor, einschließlich Alphabet, Nvidia (NVIDIA) und Meta, die ebenfalls reduziert wurden.