Nordamerikanischer Bankgigant BMO arbeitet mit CME und Google Cloud zusammen, um eine "Tokenisierte Bargeld"-Plattform zu starten, die auf 24/7-Echtzeit-Abwicklung abzielt

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Nordamerikanischer Bankriese BMO kündigt heute (24. März) offiziell an, in Zusammenarbeit mit CME Group und Google Cloud eine 24/7-basierte Plattform für tokenisiertes Bargeld auf Blockchain-Basis zu starten. Durch die Universal Ledger-Technologie von Google Cloud können institutionelle Kunden die Grenzen traditioneller Banköffnungszeiten überwinden und sofortige Abwicklung von Margin und Sicherheiten realisieren.
(Vorheriger Kontext: NYSE kooperiert mit Securitize für RWA-Tokenisierte Wertpapiereplattform: 24/7 Handel, Echtzeit-Abrechnung, Ein- und Auszahlungen in Stablecoins)
(Hintergrund: BlackRock-CEO in Brief an Aktionäre: Tokenisierung ist wie das Internet 1996 – sie wird die Finanzbranche grundlegend verändern)

Inhaltsverzeichnis

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  • Überwindung der Bankzeiten: T+0 Liquidität rund um die Uhr
  • Zukunftsplanung: Von tokenisiertem Bargeld zu „tokenisierten Einlagen“
  • Infrastrukturunterstützung durch Google Cloud und CME

Mit dem globalen Markt, der sich auf 24/7-Handel zubewegt, sind die Abrechnungszyklen traditioneller Banken zu einem Hauptproblem für institutionelle Investoren geworden. Die achtgrößte Bank Nordamerikas, BMO, kündigte heute ein bedeutendes Projekt an, bei dem die Distributed Ledger-Technologie von Google Cloud genutzt wird, um institutionellen Kunden der CME Group eine Lösung für tokenisiertes Bargeld anzubieten.

Diese Initiative ermöglicht es Kunden, US-Dollar in tokenisierte Instrumente umzuwandeln, um die Margin-Anforderungen bei Derivatetransaktionen der CME Group zu erfüllen, und befreit sie vollständig von den Beschränkungen der traditionellen Bankarbeitszeiten.

Überwindung der Bankzeiten: T+0 Liquidität rund um die Uhr

Derzeit sind institutionelle Anleger bei Margin Calls nach Marktschwankungen außerhalb der Handelszeiten durch die Cut-off-Zeit der Banken eingeschränkt, was die Kapitalnutzung verringert. BMO’s neue Plattform nutzt die Google Cloud Universal Ledger (GCUL)-Technologie, um ein privates, reguliertes Permissioned Network zu schaffen.

Derek Vernon, Leiter der BMO North America Cash and Payments Solutions, erklärt, dass diese Fähigkeit den Anspruch von BMO unterstreicht, regulierte Währungen in eine moderne, programmierbare Umgebung zu bringen. Kunden können kontinuierlich Kapital bewegen, basierend auf Marktbedarf, anstatt an Banköffnungszeiten gebunden zu sein, was die Kapitallücke und operative Reibungsverluste deutlich reduziert.

Zukunftsplanung: Von tokenisiertem Bargeld zu „tokenisierten Einlagen“

Neben der sofortigen Margin-Abwicklung verfolgt BMO mit dieser Strategie auch langfristige Ziele. Nach erwarteter regulatorischer Genehmigung in der zweiten Hälfte 2026 soll die Plattform dann regulierten Finanzdienstleistern den Zugang zu tokenisiertem Bargeld ermöglichen.

Zusätzlich plant BMO die Einführung von „Tokenized Deposits“, die es ermöglichen, Bankguthaben in digitaler Form zu halten, um breitere Anwendungen im B2B-Zahlungsverkehr, Treasury-Management und programmierbarem Cash zu unterstützen. Im Vergleich zu instabilen Stablecoins gelten diese von Banken garantierten tokenisierten Vermögenswerte als konformer und sicherer on-chain Kapitalansatz.

Infrastrukturunterstützung durch Google Cloud und CME

Diese Partnerschaft ist kein Zufall. Bereits 2025 kündigten CME Group und Google Cloud Pilotprojekte für Wholesale Payments und Asset Tokenization an, bei denen BMO als erste Bank in dieses Ökosystem einstieg. James Tromans, General Manager Web3 & Digital Assets bei Google Cloud, erklärt, dass durch die GCUL-Plattform BMO und CME die Kapitaleffizienz deutlich steigern und die operativen Reibungsverluste auf den globalen Märkten senken können.

Suzanne Sprague, Chief Operating Officer bei CME Group, betont, dass CME mit Blick auf den 24/7-Handel bestrebt ist, den Kunden die notwendige Effizienz zu bieten, um Abrechnungen in Echtzeit durchzuführen und Kapital freizusetzen, das bisher durch traditionelle Bankzyklen blockiert war.

Diese Ankündigung steht im Einklang mit der kürzlichen Bekanntgabe der NYSE, eine Plattform für Tokenisierung zu entwickeln, was zeigt, dass Wall Street und Top-Banken gemeinsam die zugrunde liegende Infrastruktur des globalen Finanzsystems modernisieren und RWA (Real World Assets) sowie die Tokenisierung von Währungen in den Mainstream bringen.

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