Silbers 50%-Kollaps aufgedeckt: Die wahre Geschichte hinter dem Crash 2026

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Silber startete 2026 mit explosiver Kraft, drehte dann aber genauso schnell wieder um. Der Silberpreis stieg Anfang Januar von etwa 72 $ auf einen Höchststand nahe 122 $ am 29. Januar, bevor ein starker Einbruch viele dieser Gewinne wieder auslöschte.

Ein eintägiger Rückgang von etwa 30 % am 30. Januar folgte einer Margin-Erhöhung der CME Group, die Liquidationen bei gehebelten Positionen auslöste. Die jüngste Kursentwicklung zeigt nun, dass Silber bei etwa 69 $ handelt, mehr als 40 % unter seinem Höchststand liegt und Schwierigkeiten hat, Stabilität wiederzuerlangen.

Marktanalyst Bull Theory hat eine Reihe von Ereignissen hervorgehoben, die Fragen darüber aufwerfen, was den Rückgang wirklich getrieben hat. Seine Analyse deutet darauf hin, dass Jane Street während des Aufschwungs und des anschließenden Absturzes eine Schlüsselrolle spielte.

Daten zeigen, dass Jane Street ihre Position im iShares Silver Trust (SLV) im vierten Quartal 2025 von etwas über 41.000 auf mehr als 20,6 Millionen Aktien erhöhte. Diese Erhöhung erfolgte, während Silber noch auf dem Weg zu seinem Allzeithoch war, was darauf hindeutet, dass während der Rallyephase eine bedeutende institutionelle Position still und heimlich aufgebaut wurde.

Bull Theory erklärt, dass das Timing der Offenlegung eine Rolle spielt. Die Position des Unternehmens wurde erst durch eine 13F-Meldung am 25. Februar öffentlich gemacht, also lange nachdem der erste Absturz bereits stattgefunden hatte. Nach diesem Datum fiel Silber weiter, was eine weitere Ebene in der Ereigniskette hinzufügt.

Options-Exposition und Marktstruktur könnten extreme Silberpreisvolatilität erklären

Der Analyst argumentiert, dass große Firmen im Derivatemarkt operieren. Jane Street ist bekannt dafür, einen bedeutenden Teil ihres Portfolios in Optionen zu halten, die von starken Kursbewegungen profitieren, nicht nur von der Richtung.

Bull Theory weist darauf hin, dass eine 13F-Meldung nur langfristige Aktienpositionen zeigt und keine Optionen oder Short-Exposures umfasst. Das bedeutet, dass die sichtbaren 1,3 Mrd. $ in SLV möglicherweise nicht die vollständige Marktexposition des Unternehmens widerspiegeln. Wenn eine größere Optionsposition auf der Abwärtsseite bestand, könnte das Unternehmen von schnellen Kursrückgängen profitieren haben, selbst wenn die ETF-Position an Wert verlor.

Diese Struktur wird beim Blick auf den Crash am 30. Januar relevant. Silber fiel innerhalb von 30 Stunden um etwa 30 %, was die Art von Volatilität erzeugte, die Optionsstrategien abzubilden versuchen. Die Margin-Erhöhung der CME Group erhöhte den Druck, und Liquidationen verstärkten die Bewegung.

Historische Fälle werfen Fragen zu ähnlichen Handelsmustern in verschiedenen Märkten auf

Bull Theory verbindet diese Situation auch mit früheren regulatorischen Erkenntnissen. Behörden in Indien haben Jane Street zuvor mit Geldstrafen belegt, nachdem sie ein Muster identifizierten, bei dem große Aktienpositionen mit deutlich größeren Derivate-Exposures gepaart waren. Berichte zeigten, dass Verluste bei Aktien durch deutlich größere Gewinne bei Optionspositionen ausgeglichen wurden.

Ein weiterer Fall betrifft eine Klage im Zusammenhang mit Terraform Labs, bei der behauptet wird, dass das Unternehmen frühzeitig Informationen genutzt habe, um sich vor großen Marktereignissen zu positionieren. Diese Beispiele bestätigen keine ähnlichen Aktivitäten im Silbermarkt, bieten aber Kontext dafür, wie komplexe Handelsstrategien funktionieren können.

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Das aktuelle Verhalten des Silberpreises befindet sich an einem kritischen Punkt. Ein Erholungsszenario hängt davon ab, ob der Januar-Absturz hauptsächlich durch erzwungene Liquidationen und Margin-Änderungen getrieben wurde, was eine Stabilisierung im Laufe der Zeit ermöglichen könnte. Ein schwächeres Szenario würde entstehen, wenn große institutionelle Positionierungen weiterhin Druck auf den Markt ausüben durch Derivate-Exposures.

Bull Theory betont, dass eine wichtige Frage noch unbeantwortet bleibt. Eine vollständige Transparenz über die Gesamtpositionen, einschließlich Optionen und Derivate, würde Klarheit darüber schaffen, ob der Rückgang rein marktgetrieben war oder von tieferliegenden strukturellen Kräften beeinflusst wurde.

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