Cango Inc., ein ehemaliges chinesisches Auto-Finanzierungs- und Handelsunternehmen, meldete für 2025 einen Nettoverlust von 452,8 Millionen US-Dollar – sein erstes volles Jahr als Bitcoin-Miner. Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 688,1 Millionen US-Dollar und minte 6.594,6 BTC, laut ungeprüften Ergebnissen, die am Montag veröffentlicht wurden.
Cango wechselte Ende 2024 schnell in das Bitcoin-Mining, steigerte seine Hash-Rate und Produktion auf etwa 50 EH/s, was es in die Nähe großer Miner wie MARA Holdings (~58 EH/s) und CleanSpark (~45–50 EH/s) brachte. Dieses Maß an Skalierung half dem Unternehmen, im Jahr 2025 Mining-Einnahmen von 675,5 Millionen US-Dollar zu erzielen.
Trotz starker Produktion verzeichnete das Unternehmen Verluste von 338,3 Millionen US-Dollar bei Mining-Geräten aufgrund fallender Werte und buchhalterischer Anpassungen. Diese nicht zahlungswirksamen Aufwendungen waren die Hauptursache für den Nettoverlust. Das vierte Quartal war besonders schwierig, mit hohen Betriebskosten und sinkenden Gerätewerten, die die Ergebnisse zusätzlich belasteten.
Das erste Jahr im Mining war mit erheblichen Betriebskosten verbunden, darunter 338,3 Millionen US-Dollar Abschreibungsverluste auf Mining-Maschinen.
Auch mit wachsender Bitcoin-Produktion überstieg die Gesamtkosten die Einnahmen, was die Herausforderung zeigt, Mining-Betriebe schnell profitabel zu machen.
Das Unternehmen expandiert zudem in KI-Computing und Energieprojekte, um die Schwankungen beim Bitcoin-Mining durch andere Einnahmequellen auszugleichen.
Der Wandel des Unternehmens spiegelt einen breiteren Trend in der Branche wider. Große Miner wie MARA Holdings und Core Scientific reduzieren ihre Abhängigkeit vom traditionellen Mining und setzen auf KI und Hochleistungsrechnen (HPC).
Core Scientific nutzt seine Infrastruktur für KI-Workloads um, während MARA eine Partnerschaft mit Starwood Digital Ventures eingegangen ist, um bis zu 2,5 Gigawatt IT-Kapazität für KI aufzubauen.
Bitdeer Technologies verkaufte seine Bitcoin-Reserven, um in KI und HPC zu investieren, und Cipher Digital wurde umbenannt, um HPC hervorzuheben, während es Finanzmittel für den Ausbau von Rechenzentren sicherte – ein wachsender Trend, die Einnahmen über das Krypto-Mining hinaus zu diversifizieren.
Der Verlust von Cango zeigt die finanziellen Herausforderungen, denen neue Bitcoin-Miner gegenüberstehen, und verdeutlicht, dass hohe Produktion allein keine Garantie für Rentabilität in einem volatilen Markt ist.
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Was ist Bitcoin-Mining? Bitcoin-Mining ist der Prozess der Verifizierung von Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk. Miner verwenden spezielle Computer, um komplexe mathematische Probleme zu lösen, Blöcke zur Blockchain hinzuzufügen und als Belohnung Bitcoin zu verdienen.
Warum ist Bitcoin-Mining so teuer? Mining erfordert leistungsstarke Hardware, viel Strom und Kühlsysteme. Geräte können auch schnell an Wert verlieren, aufgrund neuer Technologien oder Marktschwankungen, was es zu einem kapitalintensiven Geschäft macht.
Was sind „Impairment Losses“ im Mining? Impairment Losses treten auf, wenn der Wert der Mining-Geräte unter ihre ursprünglichen Kosten fällt. Es handelt sich um nicht zahlungswirksame buchhalterische Anpassungen, die den Gewinn mindern.
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