Gate News Nachrichten, am 15. März erklärte die Kommissarin der US-Börsenaufsicht, Hester M. Peirce, dass derzeit eine Studie zum “Innovationsausnahmeregelung” für tokenisierte Wertpapiere eingeleitet wurde, die es ermöglicht, bestimmte tokenisierte Wertpapiere in begrenztem Umfang zu handeln und technologische Tests durchzuführen. Diese Ausnahmeregelung wird vorsichtiger sein als die branchenweit vorgeschlagene “umfassende Ausnahmeregelung”. Hester M. Peirce ist der Ansicht, dass geprüft werden sollte, ob im Rahmen der Innovationsausnahmeregelung verschiedene Arten der Tokenisierung von Wertpapieren getestet werden können und ob es notwendig ist, dass Emittenten der Tokenisierung ihrer Aktien durch Dritte zustimmen, um technologische Innovationen zu fördern, regulatorische Arbitrage zu vermeiden und den Schutz der Kerninvestoren aufrechtzuerhalten. Zudem betonte Hester M. Peirce, dass Regulierungsbehörden nicht übermäßig in die private Kapitalallokation eingreifen sollten. Derzeit bewertet die SEC mehrere Schlüsselfragen, darunter: ob das bestehende Informationsoffenlegungssystem ausreicht, um die Eigentumsstrukturen tokenisierter Wertpapiere abzudecken, welche Offenlegungspflichten Broker und Clearingstellen bei der Ausgabe von Token-gestützten Wertpapieren haben, die Kompatibilität von Atom-Settlement mit den aktuellen T+1-Abrechnungsvorschriften sowie die Anwendbarkeit der Regulierungsbefugnisse bei dezentralen oder neuen Vermittlungsstrukturen.