Gate News Nachrichten, am 12. März, hat OpenAI-Mitbegründer Andrej Karpathy heute den Begriff „org code“ (Organisation ist Code) in einem Tweet vorgestellt. Er ist der Ansicht, dass im Zeitalter der intelligenten Agenten die IDE nicht verschwinden, sondern größer werden wird. Die menschliche Programmierung wird sich von einzelnen Dateien und einzelnen Agenten auf Teams aus mehreren Agenten verlagern. Karpathy zitiert klassische Organisationsdiagramme von Amazon, Google, Meta, Microsoft, Apple und Oracle und weist darauf hin, dass diese Organisationsmodelle im Wesentlichen „Organisationscode“ sind. Zukünftig werden IDEs beim Aufbau, Betrieb und Management dieser Modelle helfen. Er sagt: „Man kann keine traditionellen Organisationen (wie Microsoft) forken, aber man wird in der Lage sein, intelligente Agentenorganisationen zu forken.“ Er argumentiert weiter, dass menschliche Organisationen für CEOs undurchsichtig sind, da CEOs nicht in Echtzeit den Status und die Daten jeder Aktivität im Unternehmen sehen können; aber intelligente Agentenorganisationen sind von Natur aus beobachtbar und steuerbar in Echtzeit. Er schreibt: „Ich bezweifle nicht, dass man in Zukunft Organisationen per Sprachbefehl auf dem Smartphone verwalten kann, mit Echtzeit-Statistiken.“ Kürzlich hat Karpathy sich intensiv mit der Zusammenarbeit mehrerer Agenten beschäftigt: Am 6. März veröffentlichte er autoresearch (AI-Agenten autonom GPU-Trainingsexperimente laufen lassen), am 9. März AgentHub (Agenten-Kollaborationsplattform), und am 11. März schlug er ein „Agent Command Center“ IDE vor. Heute abstrahierte er diese Praktiken in das Konzept „Organisation ist Code“, was eine vollständige Entwicklung von Einzel-Agent-Experimenten über Multi-Agent-Kollaborationsplattformen, Agenten-Kommandocenter bis hin zum Organisationscode darstellt.