Am 12. März gab US-Präsident Trump bekannt, dass die USA im militärischen Konflikt mit Iran einen Sieg errungen haben, die US-Streitkräfte jedoch weiterhin operieren werden, um „die Mission zu erfüllen“. Diese Aussage bedeutet, dass, obwohl Washington behauptet, der Krieg sei entschieden, die militärischen Einsätze kurzfristig möglicherweise fortgesetzt werden und die Lage im Nahen Osten weiterhin angespannt bleibt.
Trump sagte, dass die US-Armee innerhalb weniger Stunden nach Beginn der Operation den Großteil der Kampffähigkeiten der iranischen Marine und Luftwaffe zerstört sowie deren Radar- und Luftabwehrsysteme getroffen habe. Er erklärte: „Der Kampf war im ersten Stunde im Wesentlichen vorbei“ und betonte, dass die US-Streitkräfte bei dieser Militäroperation einen überwältigenden Vorteil erzielt hätten. Zuvor hatte auch der Leiter des US-Verteidigungsministeriums, Pete Hegseth, gewarnt, dass die USA stärkere Maßnahmen gegen den Iran ergreifen würden.
Gleichzeitig betonte Trump, dass die USA nicht schnell aus der Region abziehen werden. Er wies darauf hin, dass die US-Truppen weiterhin stationiert bleiben müssten, bis die militärischen Ziele vollständig erreicht seien, um einen zyklischen Konflikt zu vermeiden. „Wir wollen nicht alle paar Jahre wieder hierher zurückkehren“, sagte er in seiner Ansprache.
Nach den US-Luftangriffen reagierte der Iran rasch mit Gegenmaßnahmen. Berichten zufolge griff Iran Israel sowie Teile des Nahen Ostens an und attackierte zwei Öltanker in den Gewässern vor Irak. Lokale Quellen berichten, dass bei diesen Angriffen die Tanker in Brand gerieten und ein Besatzungsmitglied ums Leben kam. Experten vermuten, dass diese Aktionen eine direkte Reaktion Irans auf die US-Intervention in der Ölversorgung sein könnten.
Gleichzeitig schwankten die globalen Energiemärkte stark. Die Internationale Energieagentur (IEA) stimmte zu, rund 400 Millionen Dollar an Rohöl aus strategischen Reserven freizugeben, um die Versorgungsknappheit zu lindern und die Ölpreise zu stabilisieren. Trump erklärte, dass diese Maßnahme dazu beitrage, die Ölpreise zu senken und die globale Energiesicherheit zu schwächen.
Marktbeobachter Tony Sycamore wies darauf hin, dass die iranischen Angriffe eine starke Reaktion auf die Freigabe der strategischen Reserven sein könnten und dass das Energie- und Militärspiel zwischen beiden Seiten weiterhin andauere.
Durch den Konflikt sind die internationalen Rohölpreise in letzter Zeit stark schwankend. Anfang dieser Woche stiegen die Preise zeitweise auf fast 120 US-Dollar pro Barrel, sanken dann aber auf etwa 90 US-Dollar. Mit erneuter Verschärfung der Lage steigen die Preise wieder an. Aktuelle Daten zeigen, dass der Rohölpreis bei etwa 94 US-Dollar pro Barrel liegt, mit einem Tagesanstieg von fast 8 %. Das iranische Militär warnte zudem, dass bei weiterer Verschlechterung der regionalen Sicherheit die Ölpreise auf bis zu 200 US-Dollar pro Barrel steigen könnten.