WBC Weltmeisterschaft der Baseballklassiker Gruppe C – Das letzte Spiel zwischen Korea und Australien beginnt heute um 18 Uhr. Polymarket setzt eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 73 % für Korea und 28 % für Australien, mit einem Handelsvolumen von 81.900 USD. Doch für das Weiterkommen des chinesischen Teams sind nicht nur Koreas Sieg erforderlich, sondern auch ein hoher Punktunterschied von mindestens 8:3.
(Vorherige Zusammenfassung: Polymarket prognostizierte vor dem Spiel, dass Australien gewinnt. Taiwanesische Baseballfans haben eine Lektion im Prognosemarkt gelernt.)
(Hintergrund: WBC Japan-China-Wahrscheinlichkeit auf der Blockchain veröffentlicht: Das chinesische Team hat nur eine 9,6 % Chance auf das Weiterkommen, nur noch zwei Möglichkeiten in der Gruppenphase.)
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Die Gruppenphase des WBC Classic, Gruppe C, nähert sich dem letzten Spiel – Korea gegen Australien, heute (9. März) um 18 Uhr im Tokyo Dome. Der auf der Blockchain basierende Prognosemarkt Polymarket bietet Quoten von 73 Cent für Korea (73 % Siegchance) und 28 Cent für Australien (28 %), mit einem Handelsvolumen von 81.900 USD. Der Spread beträgt nur 1 Cent, was auf eine hohe Liquidität hinweist.
Korea steht derzeit bei 1 Sieg und 2 Niederlagen, Australien bei 2 Siege und 1 Niederlage. Japan hat mit 3 Siegen und 0 Niederlagen bereits den Gruppensieg sicher.
Das chinesische Team steht bei 2 Siegen und 2 Niederlagen. Das Weiterkommen hängt vollständig vom Ergebnis des Spiels Korea gegen Australien ab:
Kurz gesagt: Obwohl Polymarket Korea eine 73 % Chance auf den Sieg gibt, gibt es derzeit keine Verträge, die auf einen Sieg Koreas mit mehr als 5 Punkten Differenz setzen. Die Daten reichen daher nicht aus, um das Ergebnis genau vorherzusagen. Für die Fans des chinesischen Teams gilt: Ein einfacher Sieg reicht nicht, es muss ein „großer“ Sieg sein.
Für Korea ist ein Sieg in diesem Spiel Pflicht, aber nur, wenn die Gegenseite nicht mehr als 3 Punkte kassiert; Australien will entweder gewinnen oder alles auf eine Karte setzen, darf höchstens 5 Punkte zulassen. Daher haben die Autoren eine spieltheoretische „Innen-Nash-Gleichgewicht“-Analyse erstellt, um die Situation zu erklären. Aufgrund der Länge und Komplexität folgt hier eine eigene Interpretation:
Die oben beschriebenen Strategien sind optimale Lösungen für einzelne Seiten, doch in der Realität beeinflussen die Entscheidungen des Gegners die Ergebnisse. Korea kann alles auf Sieg setzen, aber wenn es im letzten Moment mehr als 3 Punkte zulässt, ist das Weiterkommen unmöglich.
Australien kann auch nur verteidigen, solange die Punktezahl 5 nicht übersteigt. Wenn Korea 5 Punkte erzielt, muss Australien mindestens 1 Punkt machen, um noch eine Chance zu haben. Bei 6 Punkten durch Korea braucht Australien mindestens 2 Punkte, usw. Es entsteht ein Punkt-gegen-Punkt-„Hin- und Her“-Kampf, der an ein verstecktes „Gefängnisdilemma“ erinnert:
Angenommen, Korea gewinnt mit hoher Wahrscheinlichkeit, doch sobald Australien zwischen 1 und 3 Punkten liegt, geraten beide in einen Punkt-„Hin- und Her“-Kampf, der zwei Szenarien ermöglicht:
Trotz beider Gewinnbedingungen besteht in allen Szenarien ein „Nicht-Kooperations“-Gefängnisdilemma, bei dem beide Seiten sich gegenseitig „ausschalten“ wollen, was letztlich Taiwan zugutekommt. Voraussetzung ist, dass Korea führt und Australien in einem Punktbereich zwischen 1 und 3 Punkten ist.
Unabhängig davon hängt alles davon ab, ob Korea in der Lage ist, gegen den australischen Pitcher mehr als 8 Punkte zu erzielen. Beide Teams haben ihre Bullpen-Reserven in den ersten drei Spielen stark beansprucht. Es bleibt abzuwarten, wie sich die tatsächliche Anpassung der Teams entwickelt.
Polymarket hat bei diesem WBC beeindruckende Prognoseergebnisse geliefert. Im ersten Spiel der Gruppe prognostizierte Polymarket eine 64 %-ige Chance für Australien und nur 36 % für Taiwan, im Gegensatz zu traditionellen Wettquoten, die Taiwan bei 70 % sahen. Das Ergebnis: Australien gewann 3:0, und die Marktpreisbildung zeigte erneut die „Weisheit der Masse“.
Auch im Japan-China-Spiel setzte Polymarket auf Japan mit 90,8 %, Taiwan nur 9,6 %. Japan gewann locker.
Polymarket expandiert derzeit stark im Sportbereich. Am 28. Februar erreichte die Plattform einen Rekordhandel von 425 Mio. USD an einem Tag, der monatliche Gesamtumsatz überstieg 7 Milliarden USD – das 7,5-fache des Vorjahres. Anfang März kündigte Betr, eine Wettplattform, eine mehrjährige Partnerschaft mit Polymarket an, um 1 Million zahlende Nutzer mit Sport-, Politik- und Kultur-Pre-Event-Verträgen zu versorgen.
Doch auch der regulatorische Druck wächst. Im Januar reichte die Glücksspielbehörde von Nevada eine Zivilklage gegen Polymarket ein, weil die Plattform ohne Lizenz in Nevada Verträge anbietet. Die CFTC beansprucht die exklusive Zuständigkeit für Prognosemärkte.
Nach dem Ende des Korea-Australien-Spiels heute wird die Prognosegenauigkeit von Polymarket erneut geprüft. Für die Fans des chinesischen Teams gilt: Die Blockchain-Quoten sind nur eine Referenz. Entscheidend ist, dass Koreas Schlagkraft heute voll zur Geltung kommt.