Volumen

Im Bereich des Kryptohandels bezeichnet das Handelsvolumen die tatsächlich gehandelte Menge oder den entsprechenden Wert eines bestimmten Assets innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Es stellt einen zentralen Indikator für die Marktaktivität und die Liquidität dar. Die Balken unterhalb des Candlestick-Charts visualisieren das Handelsvolumen; dieser Wert wird zudem häufig im 24-Stunden-Statistikbereich der jeweiligen Asset-Seiten aufgeführt. Die Analyse des Handelsvolumens ermöglicht die Bewertung der Trendstärke, die Bestätigung von Ausbrüchen und die Einschätzung des Slippage-Risikos. Darüber hinaus bildet das Handelsvolumen die Grundlage für Tools wie den Volume Weighted Average Price (VWAP) und das On-Balance Volume (OBV), die sowohl bei der Entwicklung von Einstiegsstrategien als auch im Risikomanagement zum Einsatz kommen.
Zusammenfassung
1.
Das Handelsvolumen bezieht sich auf die Gesamtmenge einer Kryptowährung oder eines Vermögenswerts, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums gehandelt wird, gemessen in Einheiten der Coin oder im Fiat-Währungswert.
2.
Das Volumen ist ein wichtiger Indikator für Marktaktivität und Liquidität; hohes Volumen signalisiert in der Regel eine starke Marktteilnahme und großes Interesse.
3.
Steigende Preise, die von zunehmendem Volumen begleitet werden, gelten allgemein als bullische Signale, während fallende Preise bei hohem Volumen auf panikartige Verkäufe hindeuten können.
4.
Niedriges Handelsvolumen deutet auf eine zögerliche Marktlage oder unzureichende Liquidität hin, was zu erhöhter Preisvolatilität und unvorhersehbaren Bewegungen führen kann.
5.
Trader kombinieren die Volumenanalyse häufig mit technischen Indikatoren (wie gleitenden Durchschnitten und RSI), um die Stärke von Trends zu bewerten und potenzielle Wendepunkte zu identifizieren.
Volumen

Was versteht man unter Handelsvolumen?

Das Handelsvolumen bezeichnet die Gesamtzahl eines Vermögenswerts, die tatsächlich für ein bestimmtes Handelspaar innerhalb eines festgelegten Zeitraums umgesetzt wurde (übereinstimmende Kauf- und Verkaufsaufträge). Es ist eine wesentliche Kennziffer zur Beurteilung von Marktaktivität und Liquidität.

Auf dem Candlestick-Chart einer Börse sind unterhalb der Preiskerzen farbige Balken zu sehen, die das Handelsvolumen für den jeweiligen Zeitraum anzeigen. Die Farben orientieren sich in der Regel an der Kursbewegung und erleichtern so die visuelle Erkennung von Volumenspitzen oder -rückgängen. Für Einsteiger ist das „24-Stunden-Handelsvolumen“ die gängigste Kennzahl und fasst die Marktaktivität der letzten 24 Stunden zusammen.

Wie wird das Handelsvolumen berechnet? Welche Unterschiede gibt es bei den Einheiten?

Das Handelsvolumen kann entweder nach der „Menge“ des gehandelten Assets oder nach dessen „Wert“ gemessen werden. Die mengenbasierte Darstellung erfolgt üblicherweise in Einheiten des Vermögenswerts, z. B. BTC; wertbasierte Volumina werden meist in USD oder im USDT-Gegenwert angegeben.

Die Wahl der Einheit beeinflusst den Vergleich: Bei steigendem Preis eines Vermögenswerts kann das mengenbasierte Volumen kleiner erscheinen, während das wertbasierte Volumen entsprechend zunimmt. Zudem ist zwischen „Handelsvolumen einer einzelnen Börse“ und „aggregiertem Markt-Handelsvolumen“ zu unterscheiden. Ersteres bezieht sich auf den Handel einer Plattform, letzteres fasst Daten mehrerer Börsen zusammen.

On-Chain-Transaktionsdaten sind nicht mit dem Handelsvolumen gleichzusetzen. Überweisungen zwischen Adressen zeigen lediglich Kapitalbewegungen und spiegeln keine abgeschlossenen Handelsgeschäfte wider, weshalb sie eine andere Aussagekraft haben.

Worin besteht der Unterschied zwischen Handelsvolumen und Handelswert?

Das Handelsvolumen hebt die gehandelte „Menge“ hervor, während der Handelswert (oft als „Umsatz“ bezeichnet) den „finanziellen Wert“ in den Vordergrund stellt. Viele Benutzeroberflächen kombinieren beide und zeigen z. B. ein „24h-Handelsvolumen (USD-Äquivalent)“ – das entspricht der wertbasierten Darstellung.

Beim Analysieren von Charts ist die Kennzeichnung der Plattform entscheidend: „Volumen: 1.000 BTC“ steht für ein mengenbasiertes Volumen, „Volumen: $50M“ für ein wertbasiertes. Beide Kennzahlen sind hilfreich – für den Vergleich verschiedener Assets empfiehlt sich die wertbasierte Betrachtung, für historische Analysen eines Assets sind beide Ansätze geeignet.

Welche Marktsignale liefert das Handelsvolumen?

Das Handelsvolumen gibt Aufschluss über das Engagement der Marktteilnehmer und die Intensität ihrer Handelsabsichten. An entscheidenden Kursmarken kommt es oft zu Volumensprüngen, während in Konsolidierungsphasen oder bei Unsicherheit das Volumen eher abnimmt.

  • Trendstärke: In Aufwärtstrends gelten steigende Kurse mit moderatem Volumenanstieg und geringerem Volumen bei Rücksetzern als gesund. Steigen die Kurse bei gleichzeitig rückläufigem Volumen, deutet das auf einen schwachen Trend hin.
  • Liquidität: Hohes Handelsvolumen steht für gute Liquidität und geringere Slippage. Liquidität beschreibt, wie einfach und nahe am aktuellen Kurs gehandelt werden kann.
  • Volatilitätspotenzial: Bei wichtigen Nachrichtenereignissen steigt das Handelsvolumen häufig sprunghaft an und signalisiert mögliche Marktveränderungen.

Wie wird das Handelsvolumen bei Ausbruchsstrategien eingesetzt?

Das Handelsvolumen ist entscheidend für die Bestätigung von Ausbrüchen – das Grundprinzip: Kurs und Volumen sollten gemeinsam steigen. Bricht der Kurs bei steigendem Volumen über frühere Hochs oder wichtige Widerstände, ist eine Fortsetzung wahrscheinlicher; bleibt das Volumen aus oder sinkt, drohen Fehlausbrüche.

Schritt 1: Identifizieren Sie zentrale Kursniveaus wie frühere Hochs, Trendlinien oder Kanalwiderstände.

Schritt 2: Vergleichen Sie das Volumen der Ausbruchskerze mit dem aktuellen Durchschnitt (idealerweise deutlich über den letzten 20–50 Kerzen).

Schritt 3: Risikomanagement: Fällt der Kurs nach einem Ausbruch bei steigendem Volumen wieder unter das Schlüsselniveau zurück, deutet das auf ein Scheitern hin – ein Stop-Loss ist dann ratsam.

Beispiel: Schließt der Kurs im Gate-Spot-Chart oberhalb des Kanalwiderstands mit einem Volumenbalken, der deutlich den Zweiwochen-Durchschnitt übertrifft, und erfolgen Rücktests bei geringerem Volumen ohne erneuten Rücksetzer, ist eine Fortsetzung des Trends wahrscheinlich.

Wie lässt sich das Handelsvolumen für mehr Zuverlässigkeit mit anderen Indikatoren kombinieren?

Die Kombination des Handelsvolumens mit weiteren Indikatoren reduziert subjektive Fehleinschätzungen:

  • Volume Weighted Average Price (VWAP): Der VWAP berechnet den durchschnittlichen, volumenbasierten Preis und zeigt die durchschnittlichen Einstiegskosten der Marktteilnehmer. Ein Kurs oberhalb des VWAP bei hohem Volumen spricht für Trendstärke; ein Rückfall unter den VWAP bei hohem Verkaufsvolumen deutet auf Schwäche hin.
  • On-Balance Volume (OBV): Das OBV addiert das Tagesvolumen an Aufwärtstagen und subtrahiert es an Abwärtstagen, wodurch eine kumulierte Linie entsteht. Erreicht der Kurs neue Hochs, das OBV aber nicht, signalisiert das eine Divergenz und nachlassende Dynamik.
  • Volume Profile: Hier wird das kumulierte Handelsvolumen auf unterschiedlichen Kursniveaus angezeigt, was „High-Volume-Nodes“ und „Low-Volume-Nodes“ ergibt. Kurse entfernen sich oft schnell aus Bereichen mit geringem Volumen, während sie sich an volumenstarken Bereichen stabilisieren.

Setzen Sie diese Indikatoren immer im Kontext ein. Verlassen Sie sich nie auf ein Einzelsignal – erst die Kombination mit Unterstützungs-/Widerstandszonen und dem allgemeinen Marktrhythmus erhöht die Zuverlässigkeit.

Wie unterscheidet sich das Handelsvolumen zwischen Spot- und Derivatemärkten?

Das Spot-Handelsvolumen steht für tatsächliche Käufe und Verkäufe und spiegelt langfristige Positionsveränderungen wider. Bei Derivaten misst das Handelsvolumen den Kontraktumsatz; durch Leverage sind hohe Volumina hier üblich. Aufgrund des Hebels reagieren die Volumina der Derivatemärkte stärker auf kurzfristige Kursschwankungen.

Im Jahr 2025 sind die Volumina an den Derivatemärkten in vielen Phasen höher als an Spotmärkten – getrieben durch Leverage und Absicherungsbedarf. Für die Analyse von Derivate-Volumina ist auch das Open Interest – die Gesamtzahl offener Kontrakte – entscheidend, um zwischen Umsatz und neuem Kapitalzufluss zu unterscheiden.

Wie stimmen On-Chain- und Börsen-Handelsvolumina überein?

On-Chain-Daten erfassen Überweisungen zwischen Adressen und Smart-Contract-Interaktionen – nicht jedoch abgeschlossene Handelsgeschäfte. Daher sind „On-Chain-Transfer-Volumen“ und „Börsen-Handelsvolumen“ grundverschieden. Volumina dezentraler Börsen (DEX) basieren zwar auf On-Chain-Daten, müssen aber klar von Eigenübertragungen und echten Trades unterschieden werden.

So stimmen die Kennzahlen überein:

Schritt 1: Entscheiden Sie, ob Sie „Handelsaktivität“ oder „Kapitalflüsse“ analysieren. Für Handelsaktivität eignen sich Börsenvolumina, für Kapitalflüsse große On-Chain-Transfers oder aktive Adressen.

Schritt 2: Vergleichen Sie nur gleichartige Werte – vergleichen Sie On-Chain-Transfer-Volumen nicht direkt mit zentralisiertem Börsen-Handelsvolumen.

Schritt 3: Blenden Sie kurzfristige Ausreißer aus und konzentrieren Sie sich auf mehrtägige gleitende Durchschnitte, um Fehldeutungen durch einzelne Großtransfers zu vermeiden.

Welche Risiken und Fallstricke birgt das Handelsvolumen? Wie bewertet man es korrekt auf Gate?

Zu den Hauptrisiken zählen unterschiedliche Definitionen und potenzielle Manipulation. In manchen Märkten kommt es zu Wash Trading – also künstlich hohen oder unlogischen Volumina oder plötzlichen Ausschlägen ohne Kursbewegung. Wer sich ausschließlich auf das Handelsvolumen verlässt, übersieht die Orderbuch-Tiefe und das Risiko von Slippage.

So beurteilen Sie das Handelsvolumen auf Gate richtig:

Schritt 1: Wählen Sie ein Handelspaar und öffnen Sie dessen Candlestick-Chart; im unteren Standard-Panel erscheinen die Volumenbalken. Passen Sie den Zeitrahmen an Ihre Strategie an (z. B. 1-Stunden- oder 4-Stunden-Chart).

Schritt 2: Fügen Sie Indikatoren wie VWAP oder OBV hinzu. Markieren Sie wichtige Kursniveaus und vergleichen Sie die Volumina von Ausbruchskerzen mit dem Durchschnitt der letzten 20–50 Kerzen.

Schritt 3: Prüfen Sie sowohl das Kauf-/Verkaufs-Orderbuch als auch die Tiefe zur Bewertung der Liquidität. Ist das Handelsvolumen nicht niedrig, aber die Tiefe gering, bleibt das Slippage-Risiko hoch. Arbeiten Sie mit Limit Orders und staffeln Sie Ihre Einstiege, um Kosten zu kontrollieren.

Sicherheitstipp: Jede Entscheidung auf Basis des Handelsvolumens kann scheitern – kombinieren Sie es stets mit Stop-Loss, Positionsgrößenmanagement und Notfallplänen, um nicht von einer Kennzahl abhängig zu sein.

Wichtige Erkenntnisse zum Handelsvolumen

Das Handelsvolumen ist eine grundlegende Kennzahl zur Messung von Marktaktivität und Liquidität – es kann mengen- oder wertbasiert erfasst werden. Für ein fundiertes Verständnis ist es wichtig, zwischen Menge und Wert, Spot und Derivaten sowie On-Chain- und Börsenbegriffen zu unterscheiden. In der Praxis dient das Handelsvolumen zur Bestätigung von Trends und Ausbrüchen, sollte aber immer mit VWAP, OBV, Volume Profile, zentralen Preisniveaus und Orderbuch-Tiefe kombiniert werden, um Fehldeutungen durch Ausreißer zu vermeiden. Auf Gate empfiehlt sich die Analyse über mehrere Zeitrahmen, die Kombination verschiedener Indikatoren und konsequentes Risikomanagement, um verwertbare Signale zu erkennen und Risiken effektiv zu steuern.

FAQ

Was signalisiert ein hohes Handelsvolumen?

Ein hohes Handelsvolumen zeigt, dass viele Marktteilnehmer aktiv sind und ein starkes Kauf- oder Verkaufsinteresse besteht. Hohe Volumina begleiten oft Kursausbrüche oder Trendbestätigungen und signalisieren einen breiten Marktkonsens. Dennoch ist zu beachten: Hohes Volumen garantiert keine nachhaltige Kursbewegung – analysieren Sie immer das Zusammenspiel mit der Kursentwicklung, um Fehlsignale zu vermeiden.

Ist das Handelsvolumen dasselbe wie die Anzahl der Trades?

Im Kryptomarkt werden „Handelsvolumen“ und „Trade Count“ oft synonym verwendet, bedeuten aber technisch Verschiedenes. Das Handelsvolumen bezieht sich meist auf die insgesamt gehandelten Einheiten eines Assets oder die Zahl der ausgeführten Trades; Trade Count meint manchmal explizit die Anzahl der Transaktionen. Auf Gate und ähnlichen Plattformen steht „Handelsvolumen“ in der Regel für die Asset-Menge – das ist die gängige Branchenpraxis, der Einsteiger folgen sollten.

Warum steigt der Kurs manchmal, obwohl das Handelsvolumen sinkt?

Dieses Phänomen nennt man „Volumen-Preis-Divergenz“ und es ist oft ein Warnsignal für eine mögliche Trendwende. Steigt der Kurs, während das Handelsvolumen abnimmt, deutet das auf eine schwache Käuferseite hin – möglicherweise treiben Privatanleger den Trend, während institutionelle Anleger Positionen abbauen. Die Aufwärtsdynamik ist dann begrenzt. Seien Sie vorsichtig und achten Sie auf Anschlusskäufe oder mögliche Rücksetzer.

Wie können Einsteiger schnell beurteilen, ob das Handelsvolumen normal ist?

Vergleichen Sie drei Zeitrahmen: das tägliche Handelsvolumen mit dem 30-Tage-Durchschnitt, das stündliche Handelsvolumen mit dem Tagesdurchschnitt und die Echtzeit-Handelsgeschwindigkeit mit historischen Werten. Im Candlestick-Chart von Gate können Sie „Volumen“ aktivieren, um Veränderungen an der Balkenhöhe intuitiv zu erkennen. Erst wenn das Handelsvolumen das 2- bis 3-Fache des Durchschnitts erreicht, spricht man von einem echten Volumensprung; kleinere Schwankungen sind normal.

Wie unterscheidet sich das Handelsvolumen in Bären- und Bullenmärkten?

In Bullenmärkten steigt das Handelsvolumen meist kontinuierlich und die gleitenden Durchschnitte nehmen zu – starke Volumina begleiten Kursanstiege. In Bärenmärkten nimmt das Gesamtvolumen ab, doch bei Panikverkäufen kommt es zu kurzfristigen Volumenspitzen. Um Marktphasen zu erkennen, sollten Sie sowohl das „absolute Niveau“ als auch die „Richtung“ des Handelsvolumens analysieren – nicht nur die Größe –, um sich nicht von kurzfristigen Erholungen täuschen zu lassen.

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Arbitrageure
Ein Arbitrageur nutzt Preis-, Kurs- oder Ausführungsunterschiede zwischen verschiedenen Märkten oder Instrumenten, indem er gleichzeitig kauft und verkauft, um eine stabile Gewinnspanne zu erzielen. Im Umfeld von Crypto und Web3 ergeben sich Arbitragemöglichkeiten sowohl auf Spot- und Derivatemärkten von Börsen, zwischen AMM-Liquiditätspools und Orderbüchern als auch über Cross-Chain-Brücken und private Mempools. Das zentrale Ziel ist es, Marktneutralität zu bewahren und dabei Risiken sowie Kosten effizient zu managen.
Hebel
Leverage bedeutet, mit einem kleinen Teil des eigenen Kapitals als Margin das verfügbare Handels- oder Investitionsvolumen zu vervielfachen. So lassen sich mit begrenztem Startkapital größere Positionen eingehen. Im Kryptomarkt kommt Leverage insbesondere bei Perpetual Contracts, Leveraged Tokens und durch Sicherheiten hinterlegten DeFi-Krediten zum Einsatz. Diese Methode kann die Effizienz des eingesetzten Kapitals erhöhen und Hedging-Strategien optimieren, birgt jedoch auch Risiken wie Zwangsliquidation, Finanzierungssätze und eine stärkere Preisvolatilität. Daher sind ein professionelles Risikomanagement und konsequente Stop-Loss-Mechanismen beim Einsatz von Leverage unverzichtbar.
Leverage definieren
Leverage bezeichnet den Einsatz eines vergleichsweise kleinen Eigenkapitals, um eine deutlich größere Position zu steuern – eine Vorgehensweise, die vor allem bei Aktien, Forex und Krypto-Assets verbreitet ist. Dabei werden entweder Fremdmittel aufgenommen oder Verträge genutzt, um mögliche Gewinne wie auch Verluste zu verstärken. Plattformen begrenzen das Risiko durch Margin-Anforderungen; werden bestimmte Schwellen überschritten, erfolgt eine automatische Liquidation der Position. Bei Gate wird Leverage als Multiplikator sowohl im Spot-Margin-Trading als auch bei Perpetual Contracts dargestellt und beeinflusst direkt die Positionsgröße und das Risikoprofil. Für Anfänger ist es besonders wichtig, die Leverage mit Bedacht zu wählen, Stop-Loss-Orders zu setzen und die Positionsgröße gezielt zu steuern. Darüber hinaus sollten Sie sich vor jedem Handel gründlich mit den spezifischen Gebühren und Marktregeln vertraut machen.
Rendite
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